Marienstatue erhält „Stiefkind“
Bittgang mit Familienzusammenführung

Mutter und Kind in der Adolari Kirche sind wieder vereint – die Segnung nahm Pfarrer Santan Fernandes vor.
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  • Mutter und Kind in der Adolari Kirche sind wieder vereint – die Segnung nahm Pfarrer Santan Fernandes vor.
  • Foto: Roswitha Wörgötter
  • hochgeladen von Johanna Schweinester

ST. ULRICH (rw). In der Wallfahrtskirche St. Adolari, dem Ziel des Adolari-Bittganges mit Teilnehmern aus allen Gemeinden des Pillerseetales, segnete Pfarrer Santan Fernandes vor der Messe das neue Jesuskind. Nach dem Diebstahl der an der „Maria Loretto Statue“ angehängten Figur im April 2018 konnte im Rahmen des 22. Bittganges eine besondere „Familienzusammenführung“ stattfinden. Ermöglicht wurde diese durch den Heimatverein Pillersee. Obmann Wolfgang Schwaiger dazu: „Es ist ein Frevel einer Mutter das Kind zu nehmen. Der Heimatverein hat bereits im Vorjahr beschlossen, sollte innerhalb eines Jahres die gestohlene Figur nicht mehr auftauchen, ein neues Jesuskind anfertigen zu lassen.“ Horst Mayr, bekannter Bildhauer aus Hochfilzen, hat den Auftrag angenommen. „Es gab nur unscharfe Fotos als Vorlage, ich war mehrmals in der Adolari Kirche und hab mich am Gewand der Maria orientiert“, schildert der Künstler.
Den Diebstahl im Vorjahr hatte Mesnerin Antonia Vötter bemerkt und gemeldet. Die neue Figur ist nun durch Strom gesichert und sollte in den nächsten Jahrzehnten die Besucher der beliebten Wallfahrtskirche erfreuen.

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