Neuer Fahrplan - mit UMFRAGE
Tirols Öffi-Netz setzt auf (mehr) Taktverkehr
- Zugfahren wird noch attraktiver.
- Foto: Nikolaus Kogler
- hochgeladen von Klaus Kogler
Tirol hat mit rund 67 Millionen Angebotskilometern pro Jahr österreichweit das dichteste Öffi-Netz. Verbesserungen im Bezirk Kitzbühel.
TIROL, BEZIRK KITZBÜHEL. Mit den letzten beiden Fahrplanwechseln wurde der Schwerpunkt auf einen optimierten Taktverkehr gesetzt – im Tiroler Unterland im Jahr 2023, auf der Schiene als auch im Busbereich.
Dieses Angebot nutzen aktuell 195.800 VVT-StammkundInnen – das sind 12,8 % mehr als vor zwei Jahren. Bereits ein Viertel der Tiroler Bevölkerung fährt regelmäßig mit den Öffis.
Zum Fahrplanwechsel 2025/26 setzt der VVT auf bedarfsgerechten Ausbau und gezielte Optimierungen. Für alle Fahrten mit Öffis in Tirol ab dem 14. Dezember gilt: bitte Fahrplan beachten. Wesentliche Verbesserungen betreffen auch den Bezirk Kitzbühel.
Mit der Eröffnung der Koralmbahn und dem Start des neuen Interregio-Liniennetzes beginnt ab 14. Dezember ein richtungsweisendes Kapitel im Bahnverkehr. Und auch Tirol und heimische Pendler profitieren davon. Künftig gibt es sieben tägliche Direktverbindungen zwischen Innsbruck und Graz im Zwei-Stunden-Takt (bisher nur zwei). Die Züge verkehren über den Bezirk Kitzbühel nach Wörgl und Innsbruck. Durch die neue Interregio-Linie "Pinzgau" wird das Angebot deutlich dichter. Besonders der Bezirk Kitzbühel profitiert – mit erstmals insgesamt 20 tägliche Direktverbindungen aus der Region nach Innsbruck. Die Reisegeschwindigkeit beträgt bis zu 160 km/h. Ab 2028 sollen schrittweise neue Railjets des Typs Mireo zum Einsatz kommen.
VVT-Änderungen in Kufstein und Kitzbühel
Busverkehr: Im Brixental wird aus der Linie 4051 die Linie 860 und aus der Linie 4004 die Linie 861. Dabei gibt es keine Leistungsänderung, er wird nur die Bezeichnung geändert. Dies betrifft im Bezirk die Orte Hopfgarten, Westendorf, Brixen, Kirchberg und Kitzbühel.
Aus dem Sölllandl gibt es künftig in alle vier Richtungen Direktverbindungen (Kufstein 866, St. Johann 866, Kitzbühel 865, Wörgl 865). Die neuen Direktverbindungen ersetzen die Linien 4902 und 4060. Dadurch entstehen wesentlich mehr Verbindungen quer durch das Sölllandl und bessere Anschlüsse zum Zug (z.B. abgestimmt auf die Zugverbindungen in Kufstein, Wörgl, St. Johann und Kitzbühel). Dies betrifft im Bezirk Going, St. Johann, Reith, Kitzbühel und Itter.
Zugverkehr: Der REX durch den Interregio ersetzt. Die Abfahrtszeiten bleiben gleich. Der Interregio fährt zweistündlich von Graz nach Innsbruck über das Brixental und zweistündlich von Salzburg nach Wörgl. Regional bleibt alles gleich. Neu ist damit eine zweistündige Direktverbindung Brixental–Innsbruck. Täglich gibt es je sieben schnelle Direktverbindungen aus dem Brixental nach Innsbruck und retour.
Freude bei Abgeordneten
LA Christian Kovacevic (SPÖ, Bez. Kufstein) freut sich über die Fortschritte – im Speziellen in der Region Wilder Kaiser. Dort sorgt der Bus-Fahrplanwechsel für neue Direktverbindungen aus dem Sölllandl nach Wörgl, Kufstein, St. Johann und Kitzbühel, wovon zahlreiche Gemeinden profitieren.
Die kürzeren Reisezeiten und besseren Anschlüsse vor allem für Pendlerinnen und Pendler freuen auch LA Claudia Hagsteiner (SPÖ, Kirchberg).
"Ab 14. Dezember werden täglich acht schnelle Interregio-Verbindungen nach Innsbruck das Öffi-Angebot ergänzen und direkte Anbindungen in zwei weitere Landeshauptstädte geschaffen. Das ist fast schon ein Feiertag für die Pendler in unserem Bezirk“,
meint Hagsteiner. Von Kitzbühel bis Innsbruck braucht der Interregio-Zug – inklusive Bedienung der üblichen REX-Haltestellen – lediglich eine Stunde und zwölf Minuten.
„Mit dem Auto ist das kaum zu schaffen“,
betont Hagsteiner.
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