Immobilienspiegel zeigt Entwicklungen auf

Der Immobilienpreisspiegel ist eine wichtige Unterlage.
  • Der Immobilienpreisspiegel ist eine wichtige Unterlage.
  • hochgeladen von Klaus Kogler

WIEN/TIROL (niko). Der so genannte Immobilienpreisspiegel ist eine wichtige Unterlage für Treuhänder, alle beratenden Berufe und Konsumenten. „Er reflektiert die im vergangenen Jahr erzielten Durchschnittspreise für verschiedene Liegenschaftsarten in allen politischen Bezirken Österreichs“, erklärt Philipp Reisinger, Obmann der Fachgruppe Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Tiroler Wirtschaftskammer. „Ein Ende der Fahnenstange der Preise ist in Sicht, aber noch in weiter Ferne. Österreichweit sind die Preise dort am stärksten gestiegen, wo der Wohnraum entweder sehr knapp oder auch sehr günstig ist.“ Durchschnittlich sind alle Preise in allen Kategorien angezogen.

Tiroler Immobilienmarkt

Regional betrachtet waren im gesamten Bundesland Tirol und in faktisch allen Immobilienklassen Preissteigerungen zu beobachten. Insgesamt wurden weniger Grundstücke verkauft.

Die Preise für Grundstücke zur Betriebsansiedlung sind in allen Bezirken gestiegen, allerdings in sehr unterschiedlicher Höhe.

"Die Preise für Eigentumswohnungen-Erstbezug sind nur marginal gestiegen, erklärt  Reisinger. Im Gegenzug sind Bestandswohnungen auffällig gestiegen (z. T. über 10 %).

„Bei den gebrauchten Eigentumswohnungen sind die Preise in fast allen Bezirken und in allen Wohnlagen und bei allen Wohnwerten in die Höhe gegangen", so Reisinger.

Bei den Einfamilienhäusern gab es - mit wenigen Ausnahmen - in allen Wohnlagen und bei allen Wohnwerten Preissteigerungen zu verzeichnen, die in den einzelnen Bezirken sehr unterschiedlich waren. Ähnlich war die Situation bei Reihenhäusern. Die Mietpreise für Wohnungen, bei denen die Mietzinsobergrenzen nicht gelten, haben sich unterschiedlich entwickelt.

Auch bei den Büromieten sind die Preistendenzen sehr unterschiedlich. Die Entwicklung in den einzelnen Bezirken reichen von markanten Preisminderungen, wie z. B. im Bezirk Kitzbühel, bis zu erheblichen Preissteigerungen (u. a. Bez. Imst). Gleiches gilt bei Mieten für Geschäftslokale.

Regionen leistbar und lebenswert machen

„Vielfach werden die ständig steigenden Grund- und Wohnungspreise in Tirol kritisiert. Für ein leistbares Wohnen ist es u. a. notwendig, dass genügend Bauland mobilisiert wird bzw. Neuwidmungen im Rahmen einer Vertragsraumordnung vorgenommen werden. Knapp vorhandenes Bauland muss entsprechend genutzt, angemessene Baudichten erlaubt und entsprechende Bebauungspläne erlassen werden. Zudem entwickelt sich der Baukostenindex viel höher, als die Wohnbauförderungssätze, d. h. die angemessenen Baukosten werden nicht entsprechend angepasst. Hier müsste eine Anpassung der Wohnbauförderungssätze erfolgen", resümiert Reisinger.

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