Massivholzbau
Spatenstich für "Naturquartier Weißache" in Kufstein

So soll das "Naturquartier Weißache" an der Kufsteiner Stadteinfahrt nach Fertigstellung aussehen.
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  • So soll das "Naturquartier Weißache" an der Kufsteiner Stadteinfahrt nach Fertigstellung aussehen.
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In der Festungsstadt soll ein weiteres Leuchtturmprojekt entstehen: Mit dem „Naturquartier“ schafft das Team von "Unterberger Immobilien" in Kufstein nicht nur Wohnraum, sondern setzt gemeinsam mit den Partnerunternehmen ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz über die Grenzen Tirols hinaus. Das Traditionsunternehmen errichtet das landesweit größte Wohnhaus in Massivholzbauweise und will damit zeigen, wie nachhaltiges Bauen erfolgreich umgesetzt werden kann.

KUFSTEIN (nos). Am Mittwoch, den 22. Jänner fiel der offizielle Startschuss für das innovative Projekt mit einem Spatenstich am Areal an der Weißache. „Neben der bewussten Entscheidung, einen positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten und unsere Ressourcen zu schonen, waren auch die hervorragenden Eigenschaften von Holzbauten ausschlaggebend für die Umsetzung dieses Bauvorhabens. Um den Anforderungen in Sachen Nachhaltigkeit gerecht zu werden, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut“, erläutert "Unterberger Immobilien"-Geschäftsführer  Josef Feichtner. Etwa 15 bis 20 Prozent höher als bei "regulären Bauvorhaben" seien Planung und Bau kalkuliert worden, rund 9 Millionen Euro nimmt "Unterberger Immobilien" hierfür in die Hand.
Technische Innovationen präsentieren den ältesten Baustoff der Welt vielseitig, robust und ästhetisch: Wärmedämmung, Energieeffizienz, Brandschutz und Langlebigkeit, aber auch die Behaglichkeit der Holzräume bestechen. 34 Eigentumswohnungen zwischen rund 24 und 135 m2 entstehen hier.

Große Freude beim schwungvollen Spatenstich zum "Naturquartier Weißache" an der Kufsteiner Stadteinfahrt.
  • Große Freude beim schwungvollen Spatenstich zum "Naturquartier Weißache" an der Kufsteiner Stadteinfahrt.
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Holz spart Kohlendioxid im Bau

Die umweltbewusste Planung spiegelt sich auf allen Ebenen wider: Die kontrollierte Wohnraumlüftung sowie eine Wärmeversorgung mit Bioenergie über die Stadtwerke Kufstein sind im Naturquartier fixe Bestandteile des Energiekonzepts. Das Gebäude wird nach den Anforderungen der "klimaaktiv Gold"-Zertifizierung errichtet, die Ausführungsqualität von unabhängigen Kontrolleuren sowie durch Luftmessungen überprüft. „Insgesamt werden im Naturquartier 1.023 m3 Holz verbaut. Pro Sekunde ‚produzieren‘ unsere österreichischen Wälder einen m3 dieses natürlichen Baustoffes. Somit dauert es nur 17 Minuten, bis die von uns verwendete Holzmenge wieder nachwächst“, rechnet Projektleiter Florian Huber vor. Insgesamt "spart" der Holzbau etwa 1.023 Tonnen CO2 im Vergleich zur üblichen Ausführung mit Beton und Ziegeln. Diese CO2-Menge entspreche in etwa 530 Langstreckenflügen von München nach New York.

Größtes Wohnhaus in Massivholzbauweise

Das fünfstöckige Gebäude wird zur Gänze in Massivholzbauweise realisiert, dabei wird der Baustoff Holz nicht nur zur Konstruktion des Gebäudes und für die Fassade verwendet, sondern im Innenbereich zum Teil sichtbar im Decken- und Wandbereich verbaut. Auch bei der Verwendung von Dämmstoffen wird auf umweltschonende Materialien zurückgegriffen. Die Errichtung einer Photovoltaikanlage sichert die Erzeugung des Allgemeinstroms und versorgt die Elektroladestation für E-Autos und E-Bikes mit Strom. In der hauseigenen Tiefgarage finden nicht nur Autos, sondern auch Fahrräder reichlich Platz, im Bereich der Grundstückszufahrt stehen Besucherparkplätze zur Verfügung. Der ausgeprägte Grünraum neben der Weißache schafft einen Gemeinschaftsbereich samt Spielplatz.

Wohnen mit und in Holz

Jede Wohneinheit hat einen Garten samt Terrasse oder einen großzügigen Balkon mit praktischen Pflanzentrögen. „Die Wohnungen zeichnen sich durch klare, offene und zeitgemäße Grundrisse mit hohem Komfort aus. Bodentiefe Verglasungen auf der Südseite schaffen ein freies und exklusives Wohngefühl“, so Architektin Nina-Antonia Schubert (Henrich Veternik Walter ZT GmbH). 

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Autor:

Sebastian Noggler aus Kufstein

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