Künstliche Intelligenz & Digitalisierung
Traktorenhersteller "Lindner" für Staatspreis nominiert

GF Hermann Lindner: "Egal, wann die gesetzlichen Rahmenbedingungen für autonomes Fahren und Arbeiten geschaffen werden – der Lintrac kann zukünftig aufgerüstet werden“
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  • hochgeladen von Sebastian Noggler

Die Kundler Traktorenprofis sind mit den "Lintrac 110", der gemeinsam mit der "ZF Friedrichshafen AG" entwickelt wurde und auch ganz autonom fahren könnte, für den Staatspreis Digitalisierung nominiert worden. Am 9. April wird die Auszeichnung vergeben.

KUNDL (red). Der Traktorenhersteller "Lindner" ist in der Kategorie "Künstliche Intelligenz" für den "Staatspreis Digitalisierung" nominiert. Verliehen wird die Auszeichnung am 9. April vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Im Rennen um den Staatspreis sind die Kundler mit dem "Lintrac 110" mit "TracLink Pilot".

Das autonome Fahren von Traktoren ist zwar noch nicht erlaubt, mit dem Lintrac 110 bietet "Lindner" aber das erste Fahrzeug, das dank „TracLink Pilot ready“-Paket dafür bereit ist.

„Kameras, GPS-Empfänger und sonstige Sensoren lassen sich in Zukunft Modul für Modul ergänzen. Egal, wann die gesetzlichen Rahmenbedingungen für autonomes Fahren und Arbeiten geschaffen werden – der 'Lintrac' kann zukünftig aufgerüstet werden“

Geschäftsführer Hermann Lindner

Gemeinsam mit "ZF Friedrichshafen" entwickelt "Lindner" eine Reihe von intelligenten Systemen für den "Lintrac". So wird der Traktor in Zukunft die gefahrene Route lernen und sie automatisch bearbeiten. Außerdem kann er einem Traktor, der vor ihm fährt, selbstständig folgen. Darüber hinaus wird das Arbeitsfahrzeug in der Lage sein, Gefahrenquellen zu erkennen und den Fahrer zu alarmieren. „Der Lintrac wird in Zukunft hochautomatisiertes und effizientes Arbeiten in den Berg- und Grünlandgebieten ermöglichen. Heute schon verfügt der Fahrer mit dem TracLink-System über bisher unerreicht detailliertes Einsatzwissen“, so GF Lindner.

Über Lindner

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner wurde 1946 gegründet, der erste Traktor 1948 produziert. Heute fertigen 230 Mitarbeiter jährlich 1.200 Traktoren und Transporter der Typen "Geotrac", "Lintrac" und "Unitrac". Einsatzgebiete sind die alpine Berg- und Grünlandwirtschaft, die Kulturlandwirtschaft und der Kommunalbereich. Die Exportquote liegt bei 55 Prozent. Die wichtigsten Auslandsmärkte sind Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Slowenien.

Im Herbst 2017 stellten die Kundler ihren selbstfahrenden Traktor vor – den Beitrag mit Video finden Sie hier.
Im Vorjahr eröffneten die Kundler im elsässischen Blotzheim (Frankreich) eine Niederlassung im Dreiländereck – die BEZIRKSBLÄTTER berichteten.
Im Oktober 2018 wurde zudem das große 70-jährige Jubiläum des ersten Traktors gefeiert – den Beitrag dazu finden Sie hier.
Alle Beiträge zum Thema Lindner Traktoren finden Sie hier.
Alle Beiträge zum Thema Digitalisierung finden Sie hier.

GF Hermann Lindner: "Egal, wann die gesetzlichen Rahmenbedingungen für autonomes Fahren und Arbeiten geschaffen werden – der Lintrac kann zukünftig aufgerüstet werden“
Josef Astner ist in Kundl für die "TracLink"-Technologie mitverantwortlich.
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