22.08.2016, 08:12 Uhr

Wenn die Ohren nach dem Schwimmen schmerzen

Jetzt ist Abkühlung wieder gefragt. Doch die Keime im Wasser bergen auch die Gefahr einer Ohrenentzündung. (Foto: Bilderbox)
Da der Sommer nun noch einmal durchstartet, ist nun hoffentlich auch wieder Schwimmen angesagt. Die Sommertage lassen sich gerade im Freibad so richtig genießen. Mit einer "Badeotitis" kann so das schöne Badewetter aber auch durchaus zur Qual werden. „Bei der schmerzhaften Erkrankung des äußeren Gehörgangs handelt es sich um eine Entzündung, die durch Keime verursacht wird, welche mit dem Badewasser ins Ohr gelangen können. Das Chlor im Wasser ist dabei zwar ein zusätzlicher Risikofaktor, eine solche durch Wasser verursachte Ohrenentzündung kann Sie am Meer aber genauso treffen wie am See, im Freibad oder sogar in der Dusche. Die Hitze begünstig diese Infektion zusätzlich“, erklärt der HNO-Facharzt Uwe Leidhold.

Die Tipps:

– Die Ohren schon vor der Badesaison kontrollieren lassen, denn zu viel Ohrenschmalz kann den Wasserrückfluss verhindern.
– Ohren nach dem Baden trocken halten.
– Wattestäbchen jedoch vermeiden.
– Abends ein Tröpfchen Babyöl ins Ohr. Damit wird die Haut im Ohr geschmeidig gehalten. Es darf aber wirklich nur ein Tropfen sein.

Bei Druck oder Schmerzen:

– Omas altes Hausmittel kann auch Leidhold empfehlen: „Ein Zwiebelwickel kann durchaus bei Ohrenschmerzen helfen“, sagt er. „Dafür am besten rohe Zwiebelstückchen in ein trockenes Leinentüchlein wickeln und für zirka eine halbe Stunde auf das Ohr legen.“
– Wärme vermeiden, denn diese kann kontraproduktiv sein.
– Homöopathie kann sich bewähren
Gerade jetzt in der Freibadhochsaison ist es gut, für den Fall der Fälle eine homöopathische Arzneispezialität in der Hausapotheke zu haben, um rasch handeln zu können. „Zur Behandlung von Schwimmbadinfekten eignen sich etwa die Otodolor®forte Ohrentropfen“, so der Mediziner.
– Halten die Beschwerden an, ist dies von einem HNO-Arzt abzuklären.
Quelle: Daniela Heinrich, Agentur für Gesundheit und Kommunikation
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