AK fordert offene Schulen in den Ferien

"Mehr Betreuung in den Schulen", wünscht sich AK-Präsident Josef Pesserl. | Foto: Wolf
  • "Mehr Betreuung in den Schulen", wünscht sich AK-Präsident Josef Pesserl.
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Für die Kinder ist es die schönste Zeit im Jahr, für die meisten Eltern hingegen eine enorme Herausforderung – organisatorisch und finanziell. Die nahenden Sommerferien werfen für Eltern einmal mehr die Frage auf: Wohin mit meinem Kind während dieser neun Wochen? Laut einer aktuellen Umfrage der Arbeiterkammer Steiermark kostet es steirischen Familien im Schnitt knapp 600 Euro, die Kinder in den Ferien zu betreuen.

Zeitmanagement ist gefragt

In 94 Prozent der Familien ist die Mutter die Hauptverantwortliche für die Ferienbetreuung. „Da 81 Prozent der Hauptbetreuenden Voll-, Teilzeit oder geringfügig beschäftigt sind, stellt dies die Familien beim Zeitmanagement vor eine große Herausforderung“, so Claudia Brandstätter, die Geschäftsführerin des Meinungsforschungsinstituts bmm, das die Studie im Auftrag der AK durchgeführt hat. Befragt wurden insgesamt 337 Eltern von Kindern im Alter zwischen 0 und 14 Jahren. Dass der Betreuungsbedarf groß ist, bestätigen die 90 Prozent der Eltern, die eine Ferienbetreuung in Anspruch nehmen. Mehr als 70 Prozent greifen dafür in ihre Geldbörse, 57 Prozent empfinden diese Kosten als große Belastung für das Haushaltsbudget. Zu bezahlen sind etwa Fahrtkosten, Verpflegung sowie die Betreuung an sich natürlich.
Die oft diskutierte Verkürzung der Sommerferien wäre für 48 Prozent der Befragten eine wünschenswerte Lösung.

Schulen in den Ferien öffnen

AK-Präsident Josef Pesserl nimmt die Schulen in die Pflicht, um das Betreuungsproblem zu "entschärfen": „Man könnte eine Art ‚lockeren‘ Betrieb mit Lehrern, aber vor allem Freizeitpädagogen und Studenten aufrechterhalten. Neben Sport- und Kulturangeboten könnte Nachhilfe- und Förderunterricht stattfinden“, so Pesserl. Gerade Kinder aus sozial schwächeren Familien würden von diesem kostenlosen Nachhilfeangebot profitieren. Auch bei Sprach- und Sportwochen müsse das Angebot um leistbare Alternativen erweitert werden.

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