Kochkurs in Heimschuh
Zum Start eine kräftige Rindssuppe

Luden zum Kochkurs: Martin und Katrin Posch mit Praktikant Markus Kainz, Helmut Wellas, Christa und Karl Posch.
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Neben Schweinefleisch gibt es jetzt bei Posch-Woaka in Heimschuh Rindfleisch Ab Hof.

Als Ab Hof Betrieb sind die Türen bei Familie Posch vulgo Woaka in Heimschuh immer weit geöffnet. Seit Oktober ist der Betrieb um eine Attraktion reicher: Jeden ersten Samstag im Monat gibt es Rindfleisch aus eigener Haltung. "Die Tiere können gerne in Neurath bei der Stangl-Oma besucht werden", schmunzelt Jungbauer Martin Posch, der mit Gattin Katrin zum Auftakt im Rahmen der "Gesunden Gemeinde Heimschuh" den ersten Kochkurs am Hof organisierte. Dazu wurde der Schlachtraum für die Vorführung mit Koch Helmut Wellas kurzerhand in eine Schauküche verwandelt.
"Oft ist die Zeit für das Kochen und gemeinsame Essen in der Familie knapp, aber gerade am Wochenende sollten wir uns dafür Zeit nehmen. Mit der Zubereitung einer natürlichen Rindssuppe wollen wir einen Anreiz geben", betont Katrin  Posch und erläutert anhand einzelner Fleischstücke: "Es gibt kein gutes oder schlechtes Fleischteil. Entscheidend ist, wofür ich es verwende. Besonders wichtig ist, dass das Rindfleisch nach der Schlachtung mindestens drei bis fünf Wochen optimal reift, damit sich die Geschmacksstoffe entfalten können."

Rindssuppe mit Einlage

"Ich bereite die Rindssuppe am liebsten mit einem Rippenstück zu und verwende am liebsten Wildkräuter aus dem Garten", verriet Helmut Wellas den interessierten Kochkursteilnehmern seine Vorlieben. Als Draufgabe wurde vom Profikoch auch das Rezept für die Zubereitung einer doppelte Rinderkraftsuppe (Consommé double) erläutert. Gestärkt mit zwei Arten von Rindssuppen und hausgemachtem Leberreis als Einlage fand der Kochkurs einen gelungenen Abschluss.

Katrin und Martin Posch
"Regional ist das neue Bio. Uns liegt es sehr am Herzen, dass regional und saisonal gekocht wird."

Rezept Rindssuppe und Consommé double

Rindssuppe von Helmut Wellas:
Kaltes Wasser aufstellen, Rindfleisch einlegen. Zwiebel mit Schale halbieren und in einer Pfanne anrösten (für die schöne Farbe), geschnittene Karotten, Liebstöckl, Sellerie sowie Kräuter beimengen. Aufkochen lassen und dann nur leicht ziehen/köcheln lassen. Zum Schluss salzen und pfeffern. Am nächsten Tag abseihen.

Doppelte Rindssuppe:
Feines Gemüse (Sellerie und Karotten) mit Portwein (Rotwein) und faschiertem Rindfleisch vermengen. In die am Vortag gekochte Rindsuppe geben. Einmal aufkochen, umrühren. Abkühlen lassen, bis Fleisch am Boden sitzt. Rindsuppe abseihen. In Gläser füllen, gut haltbar.

Einlage Leberreis für die Rindssuppe:
Faschierte Rindsleber mit Saz und frischem Pfeffer aus der Mühle würzen, frische Kräuter (Thymian, Petersilie, Majoran, etc.) fein hacken und hinzufügen. Je nach Menge mit 1 bis 2 Eier(n) gut verrühren und Semmelbrösel hinzufügen. Die Masse durch ein Spätzlesieb streichen und im Wasser kurz aufkochen. Absieben und fertig.

Autor:

Waltraud Fischer aus Leibnitz

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