Lebring
Traditionsgasthof Thaller bleibt dauerhaft geschlossen

Das Gasthaus Thaller in Lebring bleibt aufgrund fehlender Nachfolger für immer geschlossen.
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  • Das Gasthaus Thaller in Lebring bleibt aufgrund fehlender Nachfolger für immer geschlossen.
  • Foto: Thaller
  • hochgeladen von Waltraud Fischer

Über 40 Jahre führte Barbara Langthaler in dritter Generation mit großer Leidenschaft den Traditionsgasthof Thaller in Lebring. Die Vollblutwirtin begibt sich jetzt in den wohlverdienten Ruhestand.

LEBRING. Viele Jahrzehnte war der Traditionsgasthof Thaller in Lebring Treffpunkt für kulinarische Gaumenfreuden, Geselligkeit und Kommunikation. Mit der dauerhaften Schließung geht eine Ära zu Ende. Grund für das endgültige Aus des Gasthauses ist einerseits die jahrelange vergebliche Suche nach qualifizierten MitarbeiterIn in Küche und Service, zum zweiten das Fehlen geeigneter Nachfolger (die Kinder sind als Akademiker international tätig und haben ihre Lebensmittelpunkte und beruflichen Interessen weit weg in anderen Berufen und Branchen). "Ein zusätzlicher Grund sind die großteils unwägbaren Belastungen und immer wiederkehrenden Lockdowns durch die Corona-Pandemie, welche eine ökonomische Betriebsführung und eine mittel- oder gar langfristige Unternehmensplanung unmöglich machen", meint Barbara Langthaler, geb. Thaller, für die der Gasthof ihr Lebensinhalt war. Die Wirtshaustochter hat ihr gesamtes bisheriges Leben den betrieblichen Erfordernissen untergeordnet. Dementsprechend schwer war für sie der Entschluss, den Betrieb zu schließen und für den Rest ihres Lebens Neuland zu betreten.

Anwesen soll verkauft werden

"Derzeit sind wir im Begriff, das Anwesen zu verkaufen, unseren Ruhestand andererorts vorzubereiten und – so Gott will – auch noch ein Weilchen zu genießen, sofern unsere Gesundheit dies gestattet", so Barbara Langthaler. Die Betriebseigentümerin wurde hier im Haus geboren und hat nach Absolvierung der Hotelfachschule in Bad Gleichenberg den Betrieb von Ihren Eltern Anna und Hubert Thaller Anfang der 1980er Jahre übernommen. Eine starke Stütze im Betrieb war seit 20 Jahren Lebensgefährte Herbert, der ihr im Gastronomiebetrieb stets zur Seite stand. Jetzt freut sich das Paar auf die Eroberung neuer Lebensinhalte.

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