07.09.2014, 08:30 Uhr

Bretter, die die Welt bedeuten

Bgm. Rudolf Frühwirth stand als Mitbegründer der Theaterrunde Heiligenkreuz gleich
17 Jahre auf der Bühne.

Der Ortschef von St. Ulrich am Waasen widmete viele Jahre lang dem Theaterspiel sehr viel von seiner Freizeit. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, stand Rudolf Frühwirth in zahlreichen Theaterstücken mit der von ihm mitbegründeten Theaterrunde Heiligenkreuz am Waasen.

Arnfelser Jedermann
"Obwohl ich in Aufführungen von Anzengruber bis Karl Morre mitgespielt habe, war für mich der Arnfelser Jedermann von Berta Liebmann das schönste Spiel überhaupt", erinnert sich Frühwirth gerne an seine Glanzrolle als Jedermann in Inszenierungen im Heimatsaal Graz, in Fernitz oder im Haus der Stille, zurück. Unter Regie des bekannten Volkskundlers Dr. Walter Zitzenbacher stand der Südsteirer oft während der Osterzeit eineinhalb Stunden lang auf der Theaterbühne.

Interessierter Besucher

Die Liebe zum Theater ist auch nach dem Ende der aktiven Bühnenkarriere bei Rudolf Frühwirth geblieben. Als interessierter Zuseher bei Dorftheateraufführungen über St. Georgen an der Stiefing bis nach Ligist ist Frühwirth mit seiner Gattin stets gerne mit dabei. Mit seiner Frau unternimmt der seit 1977 als Vollerwerbslandwirt tätige St. Ulricher mit Vorliebe Tagesausflüge.

Aktuelle Hauptaufgabe

Aufgrund der anstehenden Gemeindefusion mit Heiligenkreuz am Waasen sind für Bgm. Frühwirth zurzeit vor allem die Vorarbeiten für die Zusammenlegung die Hauptaufgabe auf kommunaler Ebene. Welche Rolle Frühwirth, der als Bauernbundobmann von St. Ulrich am Waasen wirkt, in der Kommunalpolitik nach der Gemeinderatswahl Ende März 2015 spielen wird, bleibe abzuwarten, so Frühwirth. Er ist in der Katholischen Männerbewegung tätig, war zehn Jahre lang Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und wirkt heute noch als Kommunionhelfer.

Text: Heribert Kindermann


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