31.08.2016, 14:18 Uhr

Hunderte Feuerwehrmitglieder kommen nach Lebring

(Foto: LFV/Meier)
Zwei Tage lang werden sich Hunderte Feuerwehrmitglieder aus der Steiermark sowie aus den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg am kommenden Freitag (2.9.2016) und Samstag (3.9.2016) in Lebring (Bezirk Leibnitz) auf der Mur im Zillenfahren messen und ihr Können beim 20. Landeswasserwehr-Leistungsbewerb in Bronze bzw. Silber sowie beim 18. Bewerb um das Landeswasserwehr-Leistungsabzeichen in Gold unter Beweis stellen. Mit derzeit über 600 angemeldeten Zillenbesatzungen ist für diesen Bewerb bereits im Vorfeld eine starke Beteiligung festzustellen.

Die Freiwillige Feuerwehr Lebring-St. Margarethen unter dem Kommando von Kommandant HBI Patrick Tomberger und Stellvertreter OBI Markus Vogel – in Zusammenarbeit mit dem Wasserdienstbeauftragten für den BFV Leibnitz BI d.F. Stefan Pintz – ist Ausrichter dieser Landesveranstaltung und hat – nach wochenlangen organisatorischen Vorbereitungsarbeiten – gemeinsam mit den Verantwortlichen des Landesfeuerwehrverbandes für ein gelungenes Bewerbsumfeld auf dem Gelände der Feuerwehr- u. Zivilschutzschule Steiermark(Florianistraße 24, 8403 Lebring) gesorgt.

Organisatorische Details zum Bewerb:

Bewerbsstart ist Freitag um 09.30 Uhr mit der Eröffnungszeremonie. Danach wird von ca. 10.15 bis 18.00 Uhr auf der Mur gefahren. Die Bewerbs-Wiederaufnahme am Samstag ist für 06.00 Uhr angesetzt. Der Bewerbsende ist gegen 16.00 Uhr zu erwarten.

Die Schlusskundgebung mit Siegerverkündigung findet dann mit dem Beginn um 18.00 Uhr, ebenfalls am Festgelände der Freiwilligen Feuerwehr Lebring-St. Margarethen, statt.

Zum Wasserwehr-Leistungsbewerb

Im Prinzip sind die „Zillenbewerbe“ sportliche Feuerwehrveranstaltungen, bei denen die Zillenbesatzungen ihre Geschicklichkeit auf fließenden Gewässern unter Beweis stellen müssen.

Das Fahren der Zille erfordert neben entsprechender körperlicher Fitness und einer gewissen Technik, auch das notwendige Talent im Umgang mit der Zille. So ist ständiges Training erforderlich, um den selektiven Bewerbsanforderungen gerecht zu werden. Theoretische Prüfungen und die Knotenkunde runden das Prüfungsportfolio für die TeilnehmerInnen ab. So ist sichergestellt, dass der Bewerb – trotz allem sportlichen Ehrgeiz – einen wesentlicher Faktor von kontinuierlicher Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrkräfte im Bereich des Wasserdienstes sicherstellt.

Ein rund 50-köpfiger Landesbewerterstab – unter der Führung von Landesbewerbsleiter Brandrat d.V. Mag. Max Aufischer aus dem Bereichsfeuerwehrverband Graz-Umgebung – wird die BewerbsteilnehmerInnen aus Nah und Fern entlang der Strecke bewerten und für einen fairen Bewerbsablauf garantieren.
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