Zukunft trifft Industriegeschichte
Neues Leben für das Kalkwerk St. Peter-Freienstein

Im Rahmen eines Förderprojektes soll das ehemalige Kalkwerk in St. Peter-Freienstein reaktiviert werden. | Foto: kampus
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  • Im Rahmen eines Förderprojektes soll das ehemalige Kalkwerk in St. Peter-Freienstein reaktiviert werden.
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Das markante ehemalige Kalkwerk in St. Peter-Freienstein steht vor einem neuen Kapitel seiner Geschichte. Wo einst Kalk gebrannt wurde, soll bald ein Ort der Begegnung für die Bevölkerung entstehen. Das Projektteam sucht nun nach persönlichen Geschichten und Zeitzeuginnen und -zeugen, um die Vergangenheit des Gebäudes für die Zukunft festzuhalten.

ST. PETER-FREIENSTEIN. Das Kalkwerk ist mehr als nur ein leer stehender Industriebau der 1970er-Jahre – es ist ein Identitätsstifter für die Region. Nachdem das Gebäude lange Zeit ungenutzt geblieben war, hat die Marktgemeinde das Areal übernommen. Während das Erdgeschoss bereits als Fuhrhof und Abfallsammelzentrum dient, schlummern in den oberen Etagen riesige Potenziale.

Im Rahmen eines Förderprojektes soll der historische Bau nun reaktiviert werden. Hinter der Initiative steht eine Kooperation zwischen der Gemeinde, dem Raumplanungs- und Stadtentwicklungsbüro kampus+, Architekt Stephan Piber und dem Regionalmanagement Obersteiermark Ost. Entstanden ist die Idee aus einer Leerstandserhebung der KEM (Klima- und Energie-Modellregion) Murraum Leoben.

Das Erdgeschoss wird von der Marktgemeinde als Fuhrhof und Abfallsammelzentrum genutzt. In den oberen Etagen schlummern jedoch noch riesige Potenziale. | Foto: kampus
  • Das Erdgeschoss wird von der Marktgemeinde als Fuhrhof und Abfallsammelzentrum genutzt. In den oberen Etagen schlummern jedoch noch riesige Potenziale.
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„Das Gebäude bietet enormes Potenzial und viel Fläche, um ein neues Angebot in zentraler Lage zu schaffen“, so Lisa Feuchter von kampus+. Die Finanzierung wird durch die Bundesförderung „Flächenrecycling“ sowie Landesmittel unterstützt, was eine nachhaltige Revitalisierung des Bestandsgebäudes ermöglicht.

Was wünscht sich die Bevölkerung?

Erste Ergebnisse einer Bürgerbefragung zeigen, wohin die Reise gehen soll: Die Menschen wünschen sich einen Ort der Begegnung. Zwar bleiben die konkreten Nutzungsvorschläge bis zur offiziellen Präsentation Ende Mai noch unter Verschluss, doch das klare Ziel ist, einen  Mehrwert für alle Generationen zu schaffen.

Im Rahmen des Projektes werden Menschen gesucht, die im Werk gearbeitet haben, Angehörige ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Anrainerinnen und Anrainer.
  • Im Rahmen des Projektes werden Menschen gesucht, die im Werk gearbeitet haben, Angehörige ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Anrainerinnen und Anrainer.
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Zeitzeugen gesucht

Ein Kernaspekt der Reaktivierung ist die industrielle Vergangenheit. Statt nur trockene Fakten auf Schautafeln zu präsentieren, soll die menschliche Seite des Werks beleuchtet werden. Wie war der Arbeitsalltag? Welche Anekdoten gibt es aus der Nachbarschaft?

Gesucht werden Menschen, die im Werk gearbeitet haben, Angehörige ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Anrainerinnen und Anrainer. Jedes Foto, jedes Dokument und jede Erzählung hilft, die Geschichte des Ortes lebendig in das neue Nutzungskonzept zu integrieren.

Erste Ergebnisse einer Bürgerbefragung zeigen, wohin die Reise gehen soll: Die Menschen wünschen sich einen Ort der Begegnung. | Foto: kampus
  • Erste Ergebnisse einer Bürgerbefragung zeigen, wohin die Reise gehen soll: Die Menschen wünschen sich einen Ort der Begegnung.
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Hast du alte Fotos oder Geschichten zum Kalkwerk? Dann melde dich bei Lisa Feuchter (Büro kampus+) unter 0316/81 80 85 20 oder feuchter@kampus.at. Alternativ auch am Gemeindeamt bei Sabine Zaloznik.

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Das Erdgeschoss wird von der Marktgemeinde als Fuhrhof und Abfallsammelzentrum genutzt. In den oberen Etagen schlummern jedoch noch riesige Potenziale. | Foto: kampus
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