A9 Sanierung startet
Asfinag investiert 27 Millionen in Sicherheit auf Pyhrnautobahn
- Zwischen St. Michael und Übelbach werden auf der A9 Pyhrnautobahn bis 2029 13 der bestehenden Ankerwände und deren Felsnägel in mehreren Etappen erneuert, um den Streckenabschnitt langfristig vor Hangrutschungen zu schützen.
- Foto: Asfinag
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Die Asfinag startet diese Woche ein umfassendes Sanierungsprojekt auf der A9 Pyhrnautobahn zwischen St. Michael und Übelbach. Bis 2029 werden insgesamt 13 der bestehenden Ankerwände und deren Felsnägel in mehreren Etappen erneuert, um den Streckenabschnitt langfristig vor Hangrutschungen zu schützen.
ST. MICHAEL/ÜBELBACH. Die ASFINAG setzt ab dieser Woche einen entscheidenden Schritt zur langfristigen Absicherung der A9 Pyhrnautobahn. Um die Strecke weiter vor Hangrutschungen zu schützen, startet ein umfassendes Sanierungsprogramm für insgesamt 13 Ankerwände im Abschnitt zwischen St. Michael und Übelbach. Da diese massiven Betonkonstruktionen bereits mehr als 45 Jahre alt sind, investiert die Asfinag knapp 27 Millionen Euro in die Erneuerung dieser wichtigen Stützsysteme.
Felsnägel nach 45 Jahren am Limit
Der Auftakt für das Großprojekt erfolgt diese Woche nördlich von Übelbach auf der Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz, wo zunächst drei der insgesamt 13 Wände saniert werden. In dieser ersten Phase, die bis März 2027 andauern wird, werden neben der Sanierung des Betons auch die sogenannten Anker – quasi riesige "Felsnägel", die den Hang sichern – komplett erneuert.
- Start der Sanierungsarbeiten ist diese Woche.
- Foto: Asfinag
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Im weiteren Verlauf des Gesamtprojekts, das in mehreren Etappen bis Juni 2029 abgeschlossen werden soll, sieht die Planung zudem die Errichtung von zusätzlichen Steinschlag-Schutznetzen im Bereich von zwei Ankerwänden vor.
Freie Fahrt trotz Baustelle
Für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer halten sich die Beeinträchtigungen trotz des großen Bauvolumens in Grenzen. Um die Sicherheit der Bauarbeiter vor Ort zu gewährleisten, müssen lediglich der Pannenstreifen sowie der erste Fahrstreifen gesperrt werden. Den Autofahrerinnen und -fahrern stehen somit weiterhin zwei Fahrstreifen zur Verfügung, sodass ein flüssiger Verkehrsfluss auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung gewährleistet bleibt.
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