Gemeinderatswahl 2020
ÖVP Leoben fordert klares Bekenntnis zum Standort

Die ÖVP Leoben präsentierte ihr Standortpaket:  Oliver Kleinferchner, Spitzenkandidat Reinhard Lerchbammer und Mario Kuss (v.l.).
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Mit einem Standortpaket will die ÖVP Leoben junge Leute in der Stadt halten und die Wirtschaft stärken. 

LEOBEN. "Wer mit der ÖVP Leoben zusammenarbeiten will, der muss ein klares Bekenntnis zum Standort abgeben", das stellte Reinhard Lerchbammer, Spitzenkandidat der ÖVP Leoben, im Rahmen eines Pressegesprächs klar. Gemeinsam mit Oliver Kleinferchner und Mario Kuss präsentierte Lerchbammer das "Leobener Standortpaket", das die ÖVP Leoben – sollte es nach der Gemeinderatswahl dazu kommen – als Koalitionsbedingung vorgibt. 

Know-how in der Stadt behalten

„Mir ist vor allem eins wichtig: den Standort Leoben zu stärken, dass es mit Leoben wieder bergauf geht, dass junge Leute wieder nach Leoben zurückkommen und nach Abschluss ihrer Ausbildung wegen der florierenden Wirtschaft und Zukunftsperspektiven hierbleiben – und hoffentlich eine Firma gründen und so Arbeitsplätze schaffen“, betonte Lerchbammer.  So würden von den jährlich 600 Absolventen (Maturanten, Lehrlinge und Universitätsabsolventen) keine 10 Prozent in Leoben bleiben. Oliver Kleinferchner dazu: "Das Ausbildungssystem in Leoben ist sehr gut. Aber diese gut ausgebildeten jungen Leute gehen weg und gründen schließlich woanders." Gerade deshalb müsse man Wert darauf legen, dieses Know-how in der Stadt zu halten und im Endeffekt dadurch auch die Wirtschaft zu stärken.

Leobener Standortpaket

Entgegenwirken möchte die ÖVP Leoben der Abwanderung mit dem "Leobener Standortpaket". Fertigen Absolventen – egal ob Lehrling, Maturant oder Uni-Absolvent – mit Hauptwohnsitz in Leoben soll nach Ausbildungsabschluss ein Mietzuschuss von 500 Euro (maximal) auf die Dauer von einem Jahr bei zweijährigem Hauptwohnsitz am selben Ort zur Verfügung stehen. Zusätzlich sollen kostenlos Werkstatt- und Laborzugänge sämtlicher Stadtinfrastruktur zur Verfügung stehen sowie ein kostenloser Büroplatz im Shared-Office (z.B. im Rathaus oder der Innenstadt), um eigene Gründungsideen zu verfolgen. Die Inanspruchnahme ist bis sechs Monate nach dem Ausbildungsabschluss gültig.
Mario Kuss, selbst Gründer: "Gerade in der ,kritischen Phase‘ nach Absolvierung ist es wichtig, eine Verwurzelung zu schaffen, um die Menschen an die Stadt zu binden." Wenn Leoben wirklich zur Hauptstadt der Obersteiermark werden soll, dann braucht es diese Standortstärkung", sagte Lerchbammer.

Autor:

Verena Riegler aus Leoben

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