28.09.2017, 20:54 Uhr

„Es ist noch Luft nach oben“

ÖVP-Tour: Detlev Eisel-Eiselsberg (Landesgeschäftsführer der Steiermark), Bürgermeister Andreas Kühberger (obersteirischer Spitzenkandidat) und Ingrid Pregartner (Nationalratswahlkandidatin) (v.l.).

Die ÖVP-Bezirkspartei machte auf ihrer Tour Halt am Leobener Hauptplatz.

LEOBEN. "Ich möchte eine laute Stimme sein", verkündete Andreas Kühberger, Mauterns Bürgermeister und ÖVP Spitzenkandidat der Obersteiermark für die Nationalratswahlen beim 'Tourstopp' in Leoben. Gemeinsam mit der Bezirkspartei wolle man einen Aktionstag in jedem Bezirk abhalten, um Präsenz zu zeigen, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen und das Vertrauen der Wählerschaft zu gewinnen. 

Geschlossenheit

Auch über die Zustimmung innerhalb der Partei zeigte sich Kühberger erfreut: "Die Bezirksstelle steht geschlossen hinter mir, darüber bin ich sehr dankbar. Es hat sich eine Bewegung in Gang gesetzt, die mich unterstützt – egal ob Gemeinden oder Bünde, vor allem der Bauernbund."
Die neue Volkspartei zeichne sich dabei vor allem durch neue, junge, engagierte Leute aus, die sich mit viel Leidenschaft in der Politik einsetzen. So stellte sich auch das vorgegebene 'Reißverschlusssystem' der Bundespartei als "Luxusproblem" heraus: Das Prinzip, bei dem jeweils ein Mann einer Frau auf der Liste folgen muss und umgekehrt, brachte gar einen 'Frauenüberschuss' ans Licht. 

Miteinander statt gegeneinander

"Wir wollen unser geliebtes Land in eine bessere Zukunft führen. Da besteht noch viel Luft nach oben", schilderte Detlev Eisel-Eiselsberg, der Landesgeschäftsführer der ÖVP Steiermark, das Ziel. Trotz der positiven Umfrageergebnisse wolle man sich aber nicht beeindrucken lassen und weiterhin den eigenen Kurs verfolgen: Miteinander reden, anstatt gegeneinander. "Genauso wie unserem Spitzenkandidaten, Sebastian Kurz, ist es mir wichtig, geradlinig nach vorne zu gehen und mitzugestalten, mit Leidenschaft und Herzblut, ohne andere dabei 'anzupatzen'", erklärte Kühberger.
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