Obersteirische Delegation
Leader-Regionen auf Studienreise in Brüssel
- Vertreterinnen und Vertreter der Leader-Regionen Ennstal-Ausseerland und Mariazellerland-Mürztal vor dem EU-Parlament
- Foto: Caroline Rodlauer
- hochgeladen von Christoph Schneeberger
Die Leader-Regionen Ennstal-Ausseerland und Mariazellerland-Mürztal besuchten die EU-Hauptstadt Brüssel. Die Delegation erhielt vor Ort Einblicke in die wichtigsten EU-Institutionen und konnte direkt mit Expertinnen und Experten sprechen.
BRÜSSEL/OBERSTEIERMARK. "Leader" wurde 1995 als Förderinstrument für ländliche Regionen von der Europäischen Union geschaffen. Die EU-Initiative feierte heuer ihr 30. Jubiläum. "Grund genug, sich direkt vor Ort zu informieren, besonders über die Zukunft von Leader", betonte Herbert Gugganig, Obmann der Leader-Region Ennstal-Ausseerland im Rahmen des Brüssel-Besuchs.
- Die obersteirische Delegation weilte insgesamt vier Tage in Brüssel (Symbolbild).
- Foto: Hannes
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Für die Teilnehmenden stand ein umfangreiches Exkursionsprogramm auf der Agenda: Besuche bei der "Ständigen Vertretung Österreichs", der EU-Kommission und dem EU-Parlament, in dem gerade der Ausschuss der Regionen tagte. Aus diesem Anlass weilte auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom in Brüssel, die die Gruppe im Steiermark-Haus begrüßte.
Blick hinter die Kulissen
Die steirische EU-Abgeordnete Elisabeth Grossmann gewährte der obersteirischen Delegation Einblicke in ihre Tätigkeit. Von Andreas Lieb, Korrespondent der Kleinen Zeitung in Brüssel, erhielten die Teilnehmenden Blicke hinter die Kulissen der Berichterstattung und der journalistischen Arbeit. Die Mitreisenden gewannen so einen umfassenden Überblick über die Institutionen der Europäischen Union und ihre Arbeitsweise.
- Natürlich schaute die Reisegruppe auch auf einen Sprung ins Steiermark-Haus vorbei.
- Foto: Caroline Rodlauer
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Abgerundet wurden die Tage in Brüssel durch eine Stadtführung sowie Besichtigungen der Städte Gent und Brügge. Hier gibt es einen Bezug zur Leader-Region Ennstal-Ausseerland: Der weltberühmte Genter Altar – nun in der St.-Bavo-Kathedrale in Gent zu sehen – war im Zweiten Weltkrieg im Salzbergwerk Altaussee versteckt.
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