12.10.2017, 12:23 Uhr

Alles unter Dach und Fach - in der neue Bergrettungszentrale in Admont

Übung macht den Meister. Nicht nur am Fels sondern auch in der Theorie müssen die Bergretter fit bleiben. Dafür steht in Zukunft ein eigener Schulungsraum zur Verfügung. (Foto: Hollinger)

Die ersten ernsthaften Gespräche über einen relevanten Neubau für die Bergrettungszentrale in Admont gab es im Februar 2016. Von der Idee bis zum Baubeginn vergingen so gerade einmal 16 Monate.

Darum eine neue Zentrale

Die schlagkräftigen Beweggründe für die Umsetzung einer neuen Einsatzzentrale des alpinen Rettungsdienstes Gesäuse haben die Maßnahmen umgehend gerechtfertigt.
Das alte Feuerwehrhaus der Gemeinde Admont, in dem sich momentan noch die Zentrale der Bergrettung befindet, ist durchaus sympathisch. Im Gespräch mit Hannes Leinweber, dem Obmann des alpinen Rettungsdienstes Gesäuse, werden die Beweggründe für den Bau der neuen Zentrale zu Tage befördert. "Wenn hier ein Notruf eingeht, dann werden in erster Instanz einmal alle freiwilligen Bergrettungskameraden informiert. Meist müssen diese dann noch von der Arbeitsstelle schnell nach Hause fahren, um ihr Gewand und die eigenen Utensilien zu holen. Dabei vergeht oft unnötig Zeit", sagt der versierte Bergretter.

Alles auf einem Platz

Die Ist-Situation beschränkt sich auf die Tatsache, dass die meisten Bergretter ihre Einsatzutensilien in irgendeiner Form bei sich haben. Die Grundausstattung und alpines Arbeitsmaterial lagern in der Zentrale gegenüber dem Stift. Die Unterbringung des Rangers (Einsatzfahrzeug) und eines Anhängers erfolgen in Nebengebäuden der Zentrale. "Für einen reibungslosen Ablauf eines Einsatzes ist es natürlich von Vorteil, alles Notwendige auf einem Platz zu haben. Im Neubau haben wir auch einen Schulungsraum und vor allem genügend Raum, damit jeder sein Material hier lagern kann. Der Landeplatz für den Hubschrauber ist neben dem Gebäude und für die Einsatzfahrzeuge ist auch Platz.

Ein steirisches Vorzeigeprojekt dieser Art

Laut Manfred Aster, dem Einsatzleiter der Bergrettung Admont, kann man das neue Bergrettungshaus als steirisches Vorzeigeprojekt bezeichnen: "Es wurde natürlich darauf geachtet, mit dem Projekt möglichst heimische Betriebe zu beauftragen." 
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