06.10.2014, 12:48 Uhr

Der Bezirk Liezen im Ausnahmezustand

Nationale Katastrophenübung im Bezirk Liezen. Auch dabei Bundespräsident Heinz Fischer und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

Mit der "Ennstal 2014" fand im Bezirk die erste nationale Katastrophenschutzübung statt.

Vom 3. bis zum 4. Oktober stand das Ennstal ganz im Zeichen des Katastrophenschutzes. Bei der "Ennstal 2014", der ersten nationalen Katastrophenhilfsdienst-Übung, stellten rund 1.500 Kameraden der Feuerwehren aus allen österreichischen Bundesländern ihr Können unter Beweis.

Zahlreiche Einsatzszenarien
Mit der Übungsannahme, dass das Ennstal in Folge einer Dürre Opfer von orkanartigen Winden, starkem Niederschlag und Gewittern wird, entwickelten sich für die österreichischen Feuerwehren zahlreiche Einsatzszenarien, die es zu bewältigen galt. So wurden unter anderem Murenabgänge, Überschwemmungen aber auch ein Waldbrand sowie eine Vermisstensuche simuliert.
Die fiktiven Schadenslagen, an denen geübt wurde, waren auf das ganze Ennstal verteilt.
Ein Höhepunkt der "Ennstal 2014" spielte sich nahe der MFL Liezen ab. Hier wurde von speziellen Einsatzkräften aus Oberösterreich, Niederösterreich und Wien die Räumung von Schadstoffen, die sich in Folge einer Überschwemmung zur Gefahr entwickelt hatten, geübt.
Die Stadtgemeinde Trieben wurde bei der Übung zum Schauplatz einer großen Leistungsschau, bei der die österreichischen Feuerwehren eine Vielzahl von Einsatzgeräten, die auch im Katastrophenschutz Verwendung finden, präsentierten.

Hochrangige Ehrengäste
Von der Kompetenz der österreichischen Feuerwehren überzeugten sich auch die zahlreichen Ehrengäste, die dem Ereignis beiwohnten. So nahmen unter anderem auch Bundespräsident Heinz Fischer, Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Sozialminister Rudolf Hundstorfer als Übungsbeobachter teil.

Erfolgreicher Abschluss
Der Präsident des ÖBFV, Albert Kern, der maßgeblich an der Planung der "Ennstal 2014" beteiligt war, lobte während der Schlusskundgebung auf Triebens Hauptplatz die Arbeit der Feuerwehren und betonte, dass "der Katastrophenschutz in Österreich ohne unsere Feuerwehren undenkbar ist."
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