Semmering-Basistunnel
Inbetriebnahme und Kosten halten
- Das Durchkommen im Bereich Grassberg gestaltet sich schwieriger als erwartet.
- Foto: ÖBB/Ebner
- hochgeladen von Angelina Koidl
2030 wird das erste Mal ein Zug den neuen Semmering-Basistunnel durchfahren – das ist fix. Ob die Kosten halten oder wann die Vortriebsarbeiten abgeschlossen sind, das beantwortete Ministerin Leonore Gewessler in einer schriftlichen parlamentarischen Anfrage von Nationalrat Hannes Amesbauer.
SPITAL AM SEMMERING, WIEN. Über den aktuellen Stand beim Semmering-Basistunnel informierte sich der Neuberger Nationalratsabgeordnete und Bezirksobmann der FPÖ Bruck-Mürzzuschlag Hannes Amesbauer bei der zuständigen Ministerin Leonore Gewessler. Die aktuellen Antworten liegen jetzt vor. Allem voraus: Die Inbetriebnahme 2030 ist aus heutiger Sicht gesichert, die Gesamtkosten mit 4,2 Milliarden Euro dürften laut Anfragebeantwortung halten.
- Nationalratsabgeordneter und Bezirksobmann der FPÖ Bruck-Mürzzuschlag Hannes Amesbauer.
- Foto: FPÖ Steiermark
- hochgeladen von Angelina Koidl
Weniger als 400 Meter zu graben
Die Fertigstellung der Vortriebsarbeiten beim Semmering-Basistunnel sei im ersten Halbjahr 2025 aus heutiger Sicht gesichert. Das Auftreten von unvorhersehbaren Herausforderungen könne im Tunnelbau nicht völlig ausgeschlossen werden. Eine gravierende Verzögerung sei aber extrem unwahrscheinlich, da inzwischen bei einer Gesamtvortriebsleistung von 27,3 Kilometer nur mehr weniger als 400 Meter zu graben sind.
- Ministerin Leonore Gewessler, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG Andreas Matthä und Projektleiter Semmering-Basistunnel Gerhard Grobiet bei einem Lokalaugenschein im Tunnelbaulos im Fröschnitzgraben.
- Foto: Hofbauer
- hochgeladen von Angelina Koidl
"Begleitmaßnahmen setzen"
"Dieses Mal handelt es sich um positive Nachrichten aus dem Ministerium. Der Semmering-Basistunnel ist für die Entwicklung unserer Region von unschätzbarem Wert. Ein klar definiertes Inbetriebnahmedatum ist deshalb so wichtig, weil die Kommunen auch Begleitmaßnahmen setzen sollten, um von dieser neuen Verkehrsachse bestmöglich zu profitieren", so die Stellungnahme von Amesbauer.
Das könnte dich auch interessieren:
MeinBezirk auf
MeinBezirk als
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.