Genuss
Gin-Verkostung im Papa Joe's in Kapfenberg

Michael Wagner vor Beginn der Verkostung.
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  • Michael Wagner vor Beginn der Verkostung.
  • hochgeladen von Tamara Himsl

Mit Papa Joe’s verbindet man automatisch Genuss. Am Freitag hatte jedoch Gin seinen großen Auftritt. In der Verkostungsreihe, geführt von Michael Wagner, wurden fünf Gin- und vier Tonicsorten probiert.
Wagner, der laut Hausherr Gerald Donnerer ein sehr schönes Hobby (nämlich Spirituosen aller Art) hat, nahm 21 interessierte Koster mit auf die Gin-Reise. Beinah jeder weiß, dass es sich bei Gin um einen Wacholderbrand handelt, nicht jedoch, dass es 120 verschiedene Zutaten gibt, die die einzelnen Gin-Erzeuger zur Veredelung bzw. zum besonderen Markenzeichen verwenden. 37,5% Alkohol vol. müssen erreicht werden, dass sich der Brand Gin nennen darf. Die Bezeichnungen variieren von Dry Gin, zu London Dry Gin über Old Tom Gin bis hin zu Wild West Gin.

Auch geschichtlich konnte man bei der Verkostung lernen: Bis ins 20. Jahrhundert gehörte Tonic Water zur Standardausrüstung vieler Kolonialarmeen. Da es früher einen höheren Chiningehalt hatte, wurde es als Malaria-Prophylaxe verwendet. Es war aber wesentlich bitterer als heute und wurde deshalb von den Soldaten mit Gin gemischt. Somit verdanken wir den beliebten Longdrink Soldaten, die keine Lust auf bittere Medizin hatten.

Die Stimmung bei der Verkostung, die selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen stattfand, war hervorragend. Natürlich sind Geschmäcker immer verschieden und so konnte kein "Gewinner" festgestellt werden, sondern nur Wagners These untermauert: "Gut ist, was schmeckt!"

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