29.09.2014, 12:02 Uhr

Peter Roseggers Nachbarn

Alpl: Schlagobersbauer |

Heike Dobrovolny und Jakob Hiller führten um das Geburtshaus des Schriftstellers am Alpl.

Das „Bauernsterben“ in seiner „Waldheimat“ hat Peter Rosegger oftmals geschildert sowie in seinem Roman „Jakob der Letzte“ verarbeitet.
Jakob Hiller ist der erste, der alle Nachbarhöfe des Vorderen Kluppeneggerhofs gesucht und fotografiert hat. Von manchen, die schon zu Roseggers Zeit verlassen wurden, zeugen nur noch Mauerreste. Aus den Fotografien entstand der Bildband „Peter Rosegger’s Nachbarn", den Hiller gemeinsam mit Heike Dobrovolny herausgegeben hat. Roseggers Erinnerungen an die Höfe und deren Bewohner sind darin nachzulesen.

Eine Wanderung
Am 27. September luden Jakob Hiller und Heike Dobrovolny zu ihrem bereits vierten geführten Rundgang zu ein paar der Bauernhöfe. Ausgangspunkt war der Kleinheidenbauer, das heutige Gasthaus Schlagobersbauer. Der damalige Bauer setzte es 1858 durch, dass seine Söhne nicht einrücken mussten – Dobrovolny zitierte die Hintergründe. Der Zisler ist gänzlich verschwunden. Irene Pfleger las etwa dort eine passende Geschichte aus ihrem neuen Buch – hat der Zisler hier wirklich Geld vergraben? Von diesem Hof direkt einsehbar ist der Schmiedhofer, der noch im Vollerwerb bewirtschaftet wird. Nach einer Rast beim Grabler sehnte die Wandergruppe hungrig das Ziel Kleinheidenbauer herbei.
Im Anschluss an sein zweites Buchprojekt – gemeinsam mit Irene Pfleger – möchte Jakob Hiller das Thema Rosegger als Störschneider in Angriff nehmen – man darf sich auf weitere informative Wanderungen gefasst machen. -A. schein-
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Ernest Ganster aus Mürztal | 30.09.2014 | 09:46   Melden
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Alexander Schein aus Mürztal | 01.10.2014 | 13:00   Melden
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Ernest Ganster aus Mürztal | 01.10.2014 | 16:42   Melden
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