Stadtgalerie Judenburg
Zwei Künstler im außergewöhnlichen Dialog
- Künstler Peter Stefan Vorraber, Bgm. Elke Florian, Künstler Helmuth "Plo" Ploschnitznigg in der Stadtgalerie.
- Foto: G. Oblak
- hochgeladen von Julia Gerold
Wenn Musik auf Bilder trifft und Freundschaft zur Kunst wird: Die Stadtgalerie Judenburg lädt mit „Animato – Bilder und Töne“ zu einer außergewöhnlichen Begegnung zweier Künstler ein. Peter Stefan Vorraber und Hellmuth Ploschnitznigg verbinden Klang und Bild zu einem besonderen Dialog – und sorgen bereits bei der Vernissage für überraschende Töne und bewegende Momente.
JUDENBURG. Die Stadtgalerie Judenburg zeigt die Ausstellung „Animato – Bilder und Töne“, die bereits bei der Vernissage alles andere als gewöhnlich war: Zwei über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Künstler geben bei der Ausstellung „Musiker trifft Zeichner“ Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen.
Peter Stefan Vorraber und Helmuth A. Ploschnitznigg präsentieren ihre Werke und lassen dabei zwei unterschiedliche Ausdrucksformen aufeinandertreffen. Sie verbinden die Welt der Musik mit jener der bildenden Kunst und laden die Besucher ein, Gemeinsamkeiten und spannende Gegensätze zu entdecken.
Vernissage mit Chor
Ploschnitznigg hat in den gezeigten Werken die Wirkung von Musik auf den Ausdruck von Frauen festgehalten. Vorraber zeigte seine meterlangen Partituren und Bilder mit unmittelbarem Bezug zur Musik. Zudem hatte er seinen Chor mitgebracht, der ohne viel Text – beispielsweise mit den Worten „Peter Stefan Vorraber“ und „Hellmuth Alois Ploschnitznigg“ –, aber auch mit Schnalzen, Summen, Schenkelklopfen und mehr oder minder geflüsterten Worten für viel Stimmung sorgte und die Gäste der Vernissage zum Mitmachen animierte. Vorraber bezeichnete die Ausstellung als Dokumentation einer Freundschaft.
- Peter Vorraber zeigt eines seiner Werke, in dem er das Leben Ploschnitzniggs mit einer Partitur in Einklang gebracht hat.
- Foto: G. Oblak
- hochgeladen von Julia Gerold
„Ich freue mich, zwei so bekannte Künstler hier begrüßen zu dürfen“, sagte Bürgermeisterin Elke Florian und dankte dem Stadtmarketing, vertreten durch Heinz Mitteregger und Claudia Pichler, für die perfekte Organisation.
Den Besucherinnen und Besuchern wurde bei der Vernissage die Gelegenheit geboten, beide Künstler in einem besonderen Rahmen kennenzulernen. „Hier begegnen sich zwei eigenständige Positionen und eröffnen einen Dialog zwischen Klang und Bild, Ausdruck und persönlicher Wahrnehmung“, meinte ein begeisterter Besucher.
Die Ausstellung ist bis 3. Oktober jeweils freitags und samstags geöffnet.
Bericht: Gertrude Oblak
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