Ein Programm für die Österreicher

Bundesrat Gottfried Sperl, NRAbg. Wolfgang Zanger, LAbg. Liane Moitzi und Klubobmann Stefan Hermann im Knittelfelder Parteibüro. Fotos: Pfister
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MURTAL. NRAbg. Wolfgang Zanger, Bezirksparteiobmann der FPÖ Murtal, konnte kürzlich zahlreiche Pressevertreter im Bezirksparteibüro in Knittelfeld begrüßen. „Österreich hat am 15. Oktober Veränderung gewählt“, so Zanger. Als FPÖ-Rechnungshofsprecher sei ihm Kontrolle immer sehr wichtig gewesen und als Mitglied im Familienausschuss liege ihm natürlich auch die Familienpolitik sehr am Herzen. „Steuerlich entlasten kann man aber nur jene, die auch Steuern zahlen“, so Wolfgang Zanger zur laufenden Debatte. Anstatt zu bestrafen, gelte es Anreize zu schaffen, meint er.
Zum Thema Aufhebung des Rauchverbotes in der Gastronomie sagte Zanger: „Ich freue mich darüber, dass wir uns da durchgesetzt haben“.

Zuwanderung kontrollieren

Die Migration sei nach wie vor ein wichtiges Thema für die FPÖ. Sorge bereite ihm weiterhin die massive Zuwanderung in unsere Region. „Ausnutzen lassen wollen wir uns nicht und auch das Volk will das nicht“, so Zanger, der für schärfere Kontrollen eintritt. „Ich bin seit 2006 mit jenen, die jetzt in der Regierung sind, im Parlament gesessen“. Dieser gute Zugang erleichtere das Vorbringen von Anliegen in Sachfragen jetzt sehr. Zur Diskussion um Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist meinte Zanger: „Man muss auch verstehen, dass es hier Probleme gibt“. Lehrer würden sich - aus welchem Grund auch immer - nicht trauen, Probleme öffentlich anzusprechen. „Ich denke, man soll das nicht zudecken, sondern offen darüber reden“, so Zanger. Integration bedinge vor allem das Beherrschen der Sprache zur Verständigung.
Mit Bundesminister Mario Kunasek seien nun auch die Kasernenstandorte in der Steiermark gesichert. Kunasek kenne ja als Berufssoldat die Bedürfnisse des Heeres bestens, erklärte NRAbg. Zanger.
Der FPÖ-Bezirksparteiobmann räumte aber auch ein, dass alle im Regierungsprogramm festgeschriebenen und geplanten Vorhaben sicher nicht über Nacht umgesetzt werden könnten. Das erfordere auch entsprechende Zeit.

Neuer FPÖ-Klubobmann

Der frischgebackene Klubobmann des Freiheitlichen Landtagsklubs, Mag. Stefan Hermann, MBL, meinte beim Pressegespräch in Knittelfeld: „Ihr habt‘s mit dem Wolfgang Zanger einen ganz starken Vertreter in Wien“. Als Klubobmann der steirischen FPÖ wolle er den Stil, den Mario Kunasek geprägt habe, „sicher nicht verändern“. Man werde weiterhin kantige Politik mit Handschlagsqualität betreiben. Sein erklärtes Ziel: Dass die FPÖ nach der nächsten Landtagswahl wieder in der Landesregierung mitmischt. „Am besten mit einem Landeshauptmann Mario Kunasek“, der auf die Wichtigkeit der Kontrollfunktion der FPÖ Steiermark hinwies.
Radikalismus und radikaler Islam „haben bei uns keinen Platz“, so Hermann über missliebige Entwicklungen zu diesem Thema. „Wir Freiheitlichen haben von Beginn an davor gewarnt, dass ein Großteil der Flüchtlinge junge Männer sind“. Hermann verwies in diesem Zusammenhang auf die Studien des Islamforschers Ednan Aslan. Er zählte die „mit unseren Werten“ nicht zu vereinbarenden Punkte auf. Das betrifft in erster Linie die islamischen Zuwanderer.
Als „parlamentarischen Skandal“ bezeichnete Stefan Hermann, dass die steirischen Reformpartner ÖVP/SPÖ alle Anträge der FPÖ Steiermark generell ablehnen wollen, um eine Keiltreiberei zwischen der Steiermark und Wien zu verhindern.
Zum Schluss ging Bundesrat Gottfried Sperl, Bezirksobmann-Stv. der FPÖ Murau, auf regionale Themen, wie die Verkehrsinfrastruktur, ein.

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