Top 30 unter 30
Paul Ehrenreich führt Familienbetrieb in dritter Generation weiter
- Paul Ehrenreich (Mitte) mit Chefredakteur Mario Lugger und WKO Steiermark-Präsident Josef Herk.
- Foto: WKO/Fischer
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Junges Unternehmertum mit Ideen und Innovationskraft: Die Wirtschaftskammer Steiermark und die Steirische Wirtschaft haben erneut die „Top 30 unter 30“ ausgezeichnet. Prämiert wurde auch ein Murtaler.
MURTAL. Vom Influencer bis zur Gastronomin, vom Software-Profi bis zur Elektrikerin: Mit den „Top 30 unter 30“ wollen die WKO Steiermark und die Steirische Wirtschaft junge Menschen vor den Vorhang holen, die bereits in jungen Jahren unternehmerische Verantwortung übernehmen oder mit innovativen Ideen neue Wege gehen. Die Bandbreite der diesjährigen Auszeichnungen zeigt, wie vielfältig junges Unternehmertum in der Steiermark ist. Eine Expertenjury wählte die 30 Preisträgerinnen und Preisträger aus mehr als 60 Nominierungen aus.
Tradition in dritter Generation
Im Murtal steht heuer Paul Ehrenreich stellvertretend für jene jungen Unternehmer, die bestehende Betriebe erfolgreich in die Zukunft führen. Seit Anfang 2024 führt der 28-Jährige das Bestattungsunternehmen Ehrenreich in Unzmarkt-Frauenburg bereits in dritter Generation. Gegründet wurde der Betrieb 1947 von seinem Großvater, später von seinem Vater weitergeführt – nun liegt die Verantwortung in den Händen des Jungunternehmers.
„Mein Großvater hat das Bestattungsunternehmen gegründet. Nach ihm hat mein Vater den Betrieb übernommen und nun darf ich in die Fußstapfen der beiden treten."
Paul Ehrenreich, Jung-Unternehmer
- Das sind die steirischen "Top 30 unter 30".
- Foto: WKO/Fischer
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Tradition und Qualifikation
Warum man sich als junger Mensch für den Beruf des Bestatters entscheidet? „Das ist für mich völlig normal, ich bin im Betrieb aufgewachsen – ich kenne es nicht anders“, sagt der Ausgezeichnete. Der Murtaler hat allerdings noch ein zweites Standbein: Neben seiner Meisterprüfung im Bestattungsgewerbe ist Ehrenreich auch ausgebildeter Tischler und führt zusätzlich die Bau- und Möbeltischlerei des Familienunternehmens weiter. „Auf diese Weise verbinde ich traditionelles Handwerk mit Qualifikation“, so der Jungunternehmer.
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