Bezirk Neunkirchen
4.000 Freiwillige 🚒 sind stets bereit für die große Flut 🌊

Hochwasser im Bereich der Wiener-Straße und Bahnstraße in Neunkirchen im September 1937.
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  • Hochwasser im Bereich der Wiener-StraĂźe und BahnstraĂźe in Neunkirchen im September 1937.
  • Foto: Stadtarchiv Neunkirchen
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Hat der Bezirk Neunkirchen die Naturgewalt Hochwasser besser in Griff als das Donaugebiet? Wir haben nachgefragt.

Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber über Manpower und Hochwasser-Ausrüstung.
  • Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber ĂĽber Manpower und Hochwasser-AusrĂĽstung.
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AufrĂĽsten seit 2002-er-Hochwasser

Josef Huber ist seit 17 Jahren Bezirksfeuerwehrkommandant und im Landesführungsstab eingebunden. Damit ist er immer up to date, wenn es um Katastrophen wie zuletzt um das Hochwasser im Norden des Landes geht. Der Bezirk hat laut Huber seit 2002 aufgerüstet: "Wir haben zwei große Hochleistungspumpen, die 200 Kubikmeter in der Stunde leisten sowie leistungsstarke Tauchpumpen. Eine steht in Gloggnitz, eine in St. Egyden-Saubersdorf und ein hochgeländegängiges Fahrzeug für Hochwasser mit Tauchpumpe steht in Neunkirchen." Über 500.000 Euro flossen in das Hochwasser-Equipment.

Hochwasser 1997.

"Unsere Stärke ist Manpower.
Wir können an die 4.000 Aktive mobilisieren."
Josef Huber, Bezirksfeuerwehrkommandant

Die Hochwasser-Gefahr habe man auch weitgehend unter Kontrolle. "Es werden ja ständig weitere Projekte umgesetzt wie z.B. nun ein Rückhaltebecken in Kirchau." Sorgen machen Huber die unvorhersehbaren Starkregen-Ereignisse: "Wo lokale Unwetterzellen in Umkreis von wenigen Kilometern massive Schäden anrichten."

Zur Sache

  • Der Bezirk Neunkirchen zählt 90 Feuerwehren
  • Insgesamt sind 5.471 Personen bei der Freiwilligen Feuerwehr
  • Rund 4.000 sind aktive Feuerwehrleute
  • Von den 4.000 sind 316 Frauen und 430 bei der Feuerwehrjugend

Hochwasser 1997.

Hochwasser-Ereignisse ab 1813 erfasst

Die Hochwasser-Ereignisse der Vergangenheit wurden teils schriftlich und in der jĂĽngeren Vergangenheit teils mit Bildern dokumentiert.

  • 1813 ist eine der ersten Ăśberflutungen dokumentiert. Damals stand der Schafferhofergarten in Neunkirchen unter Wasser. Dabei wurde auch ein römischer Grabstein freigelegt.
  • 1856 trat die Schwarza ĂĽber die Ufer. Dies war mit Grund, dass in der Stadt Werkskanäle gebaut wurden.
  • 1878 kam es zu Ăśberschwemmungen nach heftigen Regenfällen. Das Hochwasser hat auch die Schwarza und Neunkirchen sowie Loipersbach schwer getroffen.
  • Weitere Hochwasser ereigneten sich 1937, 1954 und 1972. Das 54-er Hochwasser bekam der Neunkirchner Stadtarchivar Herwig Brunner in Trattenbach als Elfjähriger hautnah mit. Das Wasser stand ihm damals bis knapp unter dem Hals. Solidarität wurde groĂź geschrieben. Damals gab der 1. Neunkirchner Musikverein ein Platzkonzert fĂĽr die Hochwasseropfer in Trattenbach. 

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