07.09.2017, 19:07 Uhr

Schützen wir das Höllental

Die Bezirks-Grünen gegen Müll, gepaart mit Tourismus im Höllental.

Die Grüne machen gegen die Transit-Lawine mobil, von der im Naturschutzgebiet Müll zurück bleibt.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Auf der B27 rollen unaufhaltsam die Tourismusströme durchs Höllental. Die Nebenerscheinungen: haufenweise Müll und Falschparker, die manchmal für gefährliche Situationen sorgen (die BB berichteten im August 2015).

mehr dazu hier

Nun widmetete sich auch eine Umfrage der Uni für Bodenkultur und der Stadt Wien dem Höllental und seiner touristischen Nutzung. Diese Umfrage läuft übrigens bis Ende September.
Für die Grünen ist klar: "Besonders störend ist die immer wieder anzutreffende illegale Müllablagerung durch gewissenlose Badegäste. Verstärkte Kontrollen sind unerlässlich", so die Payerbacher Grüne-Gemeinderätin Heidi Prüger und Grüne-Bezirkssprecher Stadtvize Martin Fasan aus Neunkirchen.

Nur mehr 50 km/h auf der B27

Für die Grünen, die am 7. September zum Pressetermin mit Grüne-Klubobfrau Helga Krismer luden, liegt auf der Hand, dass es auch eine Reihe begleitender Verkehrsmaßnahmen braucht, damit das Höllental attraktiv bleibt: "Ein Lkw-Fahrverbot für den Durchzugsverkehr und ein Tempolimit von 50 km/h auf der kurvenreichen Höllentalstraße. Überdies müssen die Geschwindigkeitskontrollen verstärkt werden", meinen Prüger und Co.

"Höllental-Konferenz" notwendig?

Geht es nach den Grünen ist zudem eine Verlängerung des Wasserleitungsweges bis zum Weichtalhaus erforderlich. Und auch das Mountainbiken auf den Forststraßen sei zu diskutieren. Und in einer eigenen Höllental-Konferenz sollen die aktuellen Probleme des Höllentals mit den betroffenen Gemeinden, der Stadt Wien und der NÖ Landesregierung erörtert werden.

Privat-Initiative für Touristen

Als äußerst positiv sehen die Grünen das Engagement der Familie Scharfegger, die am Fuße der Raxseilbahn einen Parkplatz für Touristen zur Verfügung stellt. Hier wird von Touristen gecampt wie seinerzeit auf der Lagerwiese in Kaiserbrunn. Dort untersagte allerdings die Stadt Wien das Campen.

mehr dazu hier
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.