Ibiza-Video von Strache
Hochverrat am Wähler – Neuwahlen sind ein Muss

Die Partystimmung wie am Politischen Aschermittwoch in der Jahnturnhalle ist für Noch-Vizekanzler Heinz-Christian Strache vorbei.
  • Die Partystimmung wie am Politischen Aschermittwoch in der Jahnturnhalle ist für Noch-Vizekanzler Heinz-Christian Strache vorbei.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Thomas Winkler, Mag.

Kommentar von BezirksRundschau-Chefredakteur Thomas Winkler

Vizekanzler Heinz-Christian Strache tritt zurück, FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus muss auf die Strafbank – und damit ist die Geschichte für die ÖVP-FPÖ-Regierung nach dem Ibiza-Video erledigt. Das darf nicht passieren. Denn Strache und Gudenus haben Hochverrat an den Wählern begangen, wenn zutrifft, was in dem Ibiza-Video aus dem Jahr 2017 zu sehen ist. Dem zufolge wollte der damalige Nationalratsabgeordnete Strache in Erwartung einer Regierungsfunktion einer zum Glück falschen Oligarchen-Nichte die größte österreichische Tageszeitung am Silbertablett servieren – damit die FPÖ danach von gesteuerter Berichterstattung profitiere. Und aus Racheglüsten gegenüber dem politisch anders gesinnten Strabag-Miteigentümer Hans Peter Haselsteiner sollte dessen Unternehmen die staatlichen Aufträge verlieren. Die hätte ein von der FPÖ geführtes Infrastrukturministerium dann möglicherweise an eine Firma der hilfreichen Oligarchen-Tochter vergeben. Eine Partei, deren oberster Vertreter ein solches Politikverständnis offenbart, darf nicht Teil der österreichischen Bundesregierung sein. Der im Video dargestellte Hochverrat am Wähler muss Neuwahlen nach sich ziehen.

Autor:

Thomas Winkler, Mag. aus Oberösterreich

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