Itzling
Neue Wohnanlage für SeniorenInnen in der Schopperstraße
- Heide Leitner auf ihrem neuen Balkon in der neuen Wohnanlage für SeniorInnen in der Schopperstraße in Itzling. Die 84-Jährige freut sich auf ihre neue Wohnung und die Möglichkeit, wenn sie Hilfe benötigt, dass eine Betreuung da ist.
- Foto: Schrofner
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Am heutigen Mittwoch, 9. Juli 2025, wurde das neue Wohnprojekt „Betreutes Wohnen Schopperstraße“ mit 16 barrierefreien Wohnungen in Itzling in der Stadt Salzburg offiziell übergeben. Das Investitionsvolumen für die Wohnanlage lag bei rund 3,5 Millionen Euro. Heide Leitner aus der Landeshauptstadt wird ab 1. August ihre neue Wohnung beziehen und die Vorfreude ist groß.
SALZBURG. Aktuell wohnt die 84-jährige Heide Leitner noch in einer Gartenwohnung in Nonntal. Ihr Garten ist 300 Quadratmeter groß, die Instandhaltung umfangreich und mühsam, ihr Sohn arbeitet in der Tourismusbranche aktuell in Tansania in Afrika, die nächste Verwandte ist ihre Enkelin in Mondsee. Da kam die neue Wohnanlage für SeniorenInnen in der Schopperstraße im Salzburger Stadtteil Itzling wie gerufen für die Salzburgerin:
"Es ist traumhaft hier. Für mich genau das Richtige."
Vor ein paar Wochen, als sie die Wohnung das erste Mal besichtigte, wusste Leitner sofort, dass ist ihre, sie hat sich sofort in den 52 Quadratmetern wohlgefühlt. Nun kommt kommenden Montag die Küche, am Dienstag die Möbelpacker und ab 1. August ist die Pensionistin dann Itzlingerin - mit 15 anderen BewohnerInnen, von denen sie bereits einige kennenlernte.
- Das dreigeschoßige Gebäude bietet auf einer Wohnnutzfläche von 830,55 m² insgesamt 16 barrierefreie Wohneinheiten sowie einen großzügigen Gemeinschaftsraum, um das soziale Miteinander zu fördern.
- Foto: Schrofner
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"Teil einer echten Hausgemeinschaft werden"
Neben den 16 barrierefreien Wohneinheiten wird es im Erdgeschoss auch einen Gemeinschaftsraum geben, in dem immer wieder gemeinsame Aktivitäten stattfinden werden. Organisiert und betreut vom Diakoniewerk Salzburg:
"Ein Zuhause endet nicht automatisch an der Wohnungstür. Im Betreuten Wohnen gibt es mit der Wohnkoordination des Diakoniewerks im Haus eine Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Anliegen und zudem die Möglichkeit, Teil einer echten Hausgemeinschaft zu werden",
sagt Michael König, Mitglied der Geschäftsleitung im Diakoniewerk.
- Ein Teil der BewohnerInnen der neuen Wohnanlage für SeniorenInnen in Itzling.
- Foto: Schrofner
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Mehr solcher Wohnformen sind gefragt
Zwei- bis drei Mal die Woche kommen MitarbeiterInnen vom Diakoniewerk in die Wohnanlage, um die BewohnerInnen bei den unterschiedlichsten Angelegenheiten zu helfen und zu unterstützen. Sie sind für die BewohnerInnen - alle 16 Wohnungen sind bereits vergeben - telefonisch immer erreichbar. Dass es diese Möglichkeit gibt, freut auch Heide Leitner. Insgesamt hat das dreigeschoßige Gebäude eine Wohnnutzfläche von 830,55 Quadratmeter und es stehen 13 Stellplätze in der eigenen Tiefgarage und zwei oberirdische Parkplätze zu Verfügung. Das Projekt in der Schopperstraße wurde im Auftrag der Stadt Salzburg umgesetzt. Bürgermeister-Stellvertreter Florian Kreibich, der bei der Schlüsselübergabe vor Ort war, wünscht den neuen BewohnerInnen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und betont, dass man mehr solcher Wohnformen braucht:
"Das ist eine Verpflichtung für die Politik, um an den Stellschrauben zu drehen, damit solche Wohnformen immer mehr Realität werden."
Die Wohnungen sind zwischen 42 bis 52 Quadratmeter groß und verfügen über einen Balkon.
- Die neue Wohnanlage von außen.
- Foto: Schrofner
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Ein selbstbestimmtes Leben im Alter
Die neue Wohnanlage liegt zentral im Stadtteil Itzling. Nahversorger, ÄrztInnen, Apotheken und öffentliche Verkehrsmittel befinden sich in unmittelbarer Nähe. Am Dach wurde eine gemeinschaftlich genutzte Photovoltaikanlage mit einer Leistung von circa 44 kWp installiert. Der erzeugte Strom wird zur Versorgung der Allgemeinbereiche (z. B. Haustechnik, Lift, Beleuchtung) verwendet und zusätzlich über eine E-Patrone in den Pufferspeicher für Heizung und Warmwasser eingespeist. Möglich wurden diese technischen Neuerungen auch, weil das Projekt vom Land Salzburg mit mehr als 2,7 Mio. Euro gefördert wurde.
"Leistbaren, barrierefreien und modernen Wohnraum zu schaffen, stellt einen wichtigen Eckpfeiler der Salzburger Wohnbaupolitik dar. Das ‚Betreute Wohnen‘ in Itzling ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Selbstständigkeit und Sicherheit unter einem Dach vereint werden können",
sagt Wohnbaulandesrat Martin Zauner. Ferdinand Hochleitner, Geschäftsführer der gswb, betont, dass man in Itzling ein Zuhause für Menschen, die im Alter ein selbstbestimmtes Leben mit der Sicherheit einer betreuten Struktur suchen, geschaffen hat.
- Ferdinand Hochleitner, Geschäftsführer der gswb, auf dem Dach der neuen Wohnanlage, auf dem einegemeinschaftlich genutzte Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 44 kWp installiert wurde.
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