Ernährung im Sommer
Was man an heißen Tagen besser nicht essen sollte
- Wenn es draußen über 30 Grad Celsius hat ist der Körper angestrengt genug - da sollte man ihn nicht durch schwer verdauliches Essen zusätzlich anstrengen.
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- hochgeladen von Anna Wallner
Wenn es draußen über 30 Grad Celsius hat ist der Körper angestrengt genug - da sollte man ihn nicht durch schwer verdauliches Essen zusätzlich anstrengen. Leichtes, gut verdauliches frisches Essen ist im Sommer am besten verträglich. Viel Obst und Gemüse, Salate und auch Milchprodukte wie Joghurt oder Hüttenkäse belasten den Magen kaum und erfrischen beim Essen.
SALZBURG. Die Sonne brutzelte in den vergangenen Tagen auf ganz Salzburg herunter und heizte das Bundesland ordentlich auf. Kaum jemand will bei so einem Wetter stundenlang vor Herd und Ofen stehen. Nicht nur, weil es beim Kochen noch heißer ist als ohnehin schon sondern auch weil viele Gerichte den Körper bei so hohen Temperaturen zusätzlich belasten. In diesem Beitrag erfährst Du, welche Lebensmittel im Sommer am besten erfrischen und auf welche Essgewohnheiten Du besser verzichten solltest.
Frisches Obst und Gemüse als Wasserquelle
Bei Hitze empfiehlt sich eine leichte, wasserreiche Kost mit viel frischem Gemüse und Obst. Besonders Gurken oder Wassermelonen sind gute Wasserspeicher, helfen genug Flüssigkeit aufzunehmen und haben einen erfrischenden Effekt.
Aus Gurken kann man beispielsweise Gazpacho, eine kalte Suppe, zubereiten. Melone eignet sich perfekt als Snack aber auch in verschiedensten Salaten. Ein Wassermelonensalat mit Feta, Minze und Gurke ist ein perfektes Rezept für die Sommerhitze. Prinzipiell sind Salate mit viel Blattsalat eine Empfehlung bei hohen Temperaturen. Wer etwas mehr Substanz braucht kann dem Salat auch Feta, Quinoa, Meeresfrüchte oder Geflügel beifügen.
Neben Gemüse und Obst sind auch manche Milchprodukte sehr erfrischend. Kalter Hüttenkäse, Topfen oder Naturjogurt belasten den Magen meist kaum und können kühlend wirken. Zusätzlich halten die Milchprodukte durch die enthaltenen Proteine länger satt, ohne einem das Gefühl des Überfüllt seins zu geben.
Kaltspeisen, Salz und Chili zum Abkühlen
Es kommt allerdings nicht nur darauf an was man isst, sondern auch wann und wie. Im Sommer sollte man beispielsweise auf große Portionen verzichten und stattdessen öfter, kleinere Portionen zu sich nehmen. So überfordert und belastet man seinen Magen und den ganzen Verdauungstrakt etwas weniger.
Außerdem sollte man Herd und Ofen möglichst wenig verwenden, um die eigenen Wohnräume nicht noch zusätzlich aufzuheizen. Rohkost und Kaltspeisen eignen sich daher ideal. Weiters wird es oft empfohlen scharf zu essen, wenn es heiß ist. Dadurch wird die Schweißproduktion angekurbelt und der Körper kann sich selbst leichter abkühlen. Beim Würzen der Gerichte kann man zusätzlich etwas mehr Salz verwenden, da durch das vermehrte Schwitzen Salz im Körper verloren geht.
Heiß und fettig oder lauwarm und erfrischend
Worauf man bei mehr als 30 Grad verzichten sollte ist fettiges, schweres Essen. Darunter fallen unteranderem frittierte Gerichte oder Sahnesaucen. Auch große Portionen Fleisch sollte man eher weglassen. Gegrillter Fisch oder Geflügel sowie Meeresfrüchte und auch Tofu sind besser geeignete Proteinquellen im Sommer.
Doch nicht nur beim Essen sollte man aufpassen sondern auch bei den Getränken. Einerseits ist es natürlich sehr wichtig genug zu trinken um nicht zu dehydrieren, doch auch hier gibt es einiges zu beachten. Eiskalte Getränke, so erfrischend sie sich auch anfühlen können, bedeuten für den Körper mehr Stress.
Die Kälte der Getränke muss nämlich ausgeglichen werden und das strengt den Körper an. Besser geeignet sind lauwarme Getränke. Auch Alkohol und Kaffee sind im Sommer nicht unbedingt empfohlen, da sie mehr Flüssigkeit entziehen oder Harn- und Schweißtreibend wirken.
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