Salzburg für Schlaumeier
Spannende Zahlen aus der Landesstatistik
- Der neue Zahlenspiegel der Landesstatistik zeigt eindrucksvoll, wie sich Salzburg entwickelt – von Bildung und Arbeit bis zu Familien und Gemeinden.
- Foto: Symbolbild: pixabay.com
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Salzburg im Zahlencheck: Jeder Fünfte hat heute ein Hochschulstudium, die Erwerbsquote steigt, und die Landesgrenzen reichen weiter als gedacht. Der neue Zahlenspiegel der Landesstatistik Salzburg bietet spannende Einblicke in Bildung, Alltag und Besonderheiten unseres schönen Bundeslandes.
SALZBURG. Salzburg befindet sich in einem bemerkenswerten Wandel, der sich deutlich in den aktuellen Zahlen der Landesstatistik widerspiegelt. Bildung, Demografie und Arbeitsmarkt zeigen Veränderungen, die das Bundesland prägen und wichtige Einblicke in die Entwicklung der Gesellschaft geben. Welche Trends besonders auffallen und wo sich Salzburg verändert hat, findest du im Überblick.
Bildung im Wandel
Jeder fünfte Salzburger hat heute einen Hochschulabschluss – lag 2018 der Anteil der Akademikerinnen und Akademiker bei 17,3 Prozent, so sind es fünf Jahre später bereits 20 Prozent (Stand 2023). Damit liegt Salzburg im Österreichvergleich klar hinter Wien auf Rang zwei. Besonders auffällig ist dabei der Vorsprung der Frauen mit 22,4 Prozent gegenüber 17,6 Prozent bei den Männern.
- Frauen liegen beim Hochschulabschluss klar vorn. Während 22,4 Prozent der Salzburgerinnen eine Universität oder Fachhochschule abgeschlossen haben, sind es bei den Männern lediglich 17,6 Prozent.
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Außerdem dominieren weiterhin der Lehrabschluss (35 Prozent) sowie allgemein- und berufsbildende mittlere und höhere Schulen (30 Prozent). Rund 15 Prozent der Salzburger verlassen das Bildungssystem nach der Pflichtschule.
306.700 Erwerbstätige in Salzburg
Obwohl man immer mal wieder von Arbeitslosigkeit im Bundesland hört, zeigen die Zahlen der Landesstatistik, dass die Erwerbstätigenzahl in Salzburg seit 2019 um rund 4,3 Prozent zugenommen hat. 2024 zählt Salzburg so rund 306.700 Erwerbstätige.
- Der aktuelle Zahlenspiegel der Landesstatistik fasst alle wesentlichen Informationen für Salzburg kompakt auf 16 Seiten zusammen.
- Foto: Land Salzburg/Grafik
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Dazu zählen Selbstständige, unselbstständig Beschäftigte oder auch Präsenz- und Zivildiener. Fast 80 Prozent davon arbeiten im Dienstleistungssektor, knapp 20 Prozent in der Produktion und weniger als ein halbes Prozent in Land- oder Forstwirtschaft.
Wer ist der „durchschnittliche Salzburger“?
Statistisch gesehen ist der „durchschnittliche Salzburger“ eine 44,8 Jahre alte Frau, die im Flachgau wohnt und eine Lebenserwartung von über 85 Jahren hat.
| Kategorie | Frauen | Männer |
|---|---|---|
| Bevölkerungsanteil (2024) | 51 % | 49 % |
| Durchschnittsalter | 44,8 Jahre | 42,3 Jahre |
| Lebenserwartung | 85,4 Jahre | 80,5 Jahre |
Quelle: Landesstatistik Salzburg, Bevölkerungsdaten 2024.
2024 lebten im Bundesland 156.800 Familien, das bedeutet ein Plus von 3,4 Prozent seit 2019. Mit einer Geburtenrate von 1,32 Kindern pro Frau deutet sich jedoch eine leicht rückläufige Bevölkerungsentwicklung an.
Grenzen, Gemeinden und Besonderheiten
Nicht weniger spannend sind die geografischen Details. Obwohl diese im Vergleich zur letzten Erhebung nahezu unverändert geblieben sind, gibt es doch einige Zahlen und Fakten, die uns immer wieder aufs neue überraschen.
- Rauris ist die flächenmäßig größte Gemeinde in Salzburg mit 253,13 Quadratkilometern. Nur 21 Gemeinden sind größer als 100 Quadratkilometer.
- Foto: TVB Rauris Fotograf Florian Bachmeier
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Beispielsweise misst Salzburgs Landesgrenze ganze 783,7 Kilometer – in etwa also so weit wie die Luftlinie nach Paris. Alle Bezirke, mit Ausnahme des Lungaus, grenzen an Deutschland oder Italien. Und nur wenige wissen, dass man vom Pinzgau aus über hochalpine Übergänge ins Südtiroler Ahrntal wandern kann.
Zudem bieten die Gemeinden selbst einige Überraschungen im Zahlenspiegel: Werfenweng ist mit einem Altersdurchschnitt von 40,1 Jahren die „jüngste“ Gemeinde Salzburgs, während Ramingstein mit 48 Jahren die „älteste“ ist. Tweng trägt den Titel „Dach Salzburgs“ auf 1.233 Metern Seehöhe, während Bürmoos mit seinem Wasserturm auf 451 Metern das niedrigste landschaftliche Highlight markiert.
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