Praxistipp ChatGPT
Diese ChatGPT-Einstellung solltest du gleich ausschalten
- hochgeladen von Manuela Machner
Mit dem großen Update hat ChatGPT im Jahr 2026 seine Einstellungen umgebaut. Vieles ist übersichtlicher geworden.
Eine Neuerung solltest du dir aber gleich ansehen, denn sie ist standardmäßig aktiv und sorgt oft für schlechtere Antworten: die sogenannten schnellen Antworten.
Was steckt dahinter? Wenn die schnellen Antworten eingeschaltet sind, reagiert ChatGPT bewusst oberflächlicher. Es antwortet zwar flott, greift dafür aber nicht auf deine Personalisierung und deine gespeicherten Informationen zu. Für eine kurze Zwischenfrage ist das in Ordnung. Sobald es aber um etwas Konkretes geht, um einen Text in deinem Stil, eine Empfehlung, die zu deiner Situation passt, oder eine durchdachte Antwort, merkst du den Unterschied. Die Antwort bleibt allgemein und weniger brauchbar.
So schaltest du die Funktion aus? Öffne die Einstellungen und geh zum Bereich Personalisierung. Dort findest du die schnellen Antworten und kannst sie mit einem Klick deaktivieren. Danach nimmt sich ChatGPT wieder die nötige Zeit und liefert die genaueren, auf dich zugeschnittenen Antworten. Der kleine Zeitunterschied ist es fast immer wert.
Wo wir schon in den Einstellungen sind, ein zweiter Tipp gleich dazu.
ChatGPT hat einen neuen Cloud Browser, mit dem es selbst im Internet nachschauen kann. Stell diese Funktion auf "Fragen", statt Zugriffe automatisch zu erlauben. So entscheidest du bei jedem Schritt selbst, und manipulierte Webseiten können der KI nicht unbemerkt Anweisungen unterschieben. Das ist eine einfache Vorsichtsmaßnahme, die viel Sicherheit bringt.
Und ein dritter Punkt, der oft vergessen wird: die Erinnerungen
Unter Erinnerungen sammelt ChatGPT mit der Zeit Informationen über dich, die es in künftigen Gesprächen verwendet. Schau dort ab und zu hinein und räum auf, was nicht mehr stimmt oder was du nicht gespeichert haben willst. So bleiben die Antworten aktuell und du behältst die Kontrolle darüber, was die KI über dich weiß.
Unterm Strich: Ein paar Minuten in den Einstellungen lohnen sich. Schnelle Antworten aus, Cloud Browser auf Fragen, Erinnerungen aufräumen. Danach arbeitet ChatGPT genauer, sicherer und mehr in deinem Sinn.
Weitere Beiträge zu den ChatGPT updates gibt es auch laufend auf dem KI-Blog
Über die Autorin: Manuela Machner ist KI-Expertin für den Tourismus, Gründerin von KiNET.ai und auf GEO (Sichtbarkeit in KI-Systemen) spezialisiert, also darauf, dass Betriebe und Destinationen im deutschsprachigen Raum in KI-Antworten wie ChatGPT und im Google AI-Modus sichtbar werden. www.kinet.ai
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