Stadtgemeinde Mureck
Ein Gedenkstein zum zehnjährigen Fusionsjubiläum
- Murecks Bürgermeister Klaus Strein (2.v.r.) mit den ehemaligen Gemeindespitzen Hans Pock (Eichfeld), Waltraud Sudy (Mureck) und Anton Vukan (r.), der zunächst Gemeindechef von Gosdorf und später Mureck war.
- Foto: Schleich
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Zehn Jahre ist es her, dass die Gemeindefusion in der Steiermark über die Bühne gegangen ist. In der Stadtgemeinde Mureck, hier sind Mureck, Gosdorf und Eichfeld zusammengewachsen, würdigte man das Jubiläum mit einem Gedenkstein.
MURECK. Am Grenzpunkt, wo die ehemaligen drei Gemeinden Mureck, Gosdorf und Eichfeld zusammentreffen, wurden zur Erinnerung an die Gemeindefusion 2015 in der Stadtgemeinde Mureck ein Gedenkstein enthüllt und eine Bank zur Rast aufgestellt. Mureck ist somit die erste Gemeinde in der Südoststeiermark, die mit einem Gedenkstein an die Gemeindezusammenlegung erinnert.
Fusion mit vielen Vorteilen
„Die drei einst eigenständigen Gemeinden haben ihre eigene Bedeutung für die Bevölkerung und fügen sich ergänzend zusammen. Die Vorteile der Fusion zeigen sich bei den Bauhöfen, der Schule, den Kindergärten und der Gemeindeverwaltung“, sagte Murecks Bürgermeister Klaus Strein.
Natürlich war aller Anfang – wie in vielen anderen Gemeinden auch – schwer. So erinnerte man sich auch an manche Proteste der Bevölkerung zurück. In den einst selbstständigen Gemeinden Eichfeld und Gosdorf bestand doch auch die Sorge, von der Stadt Mureck benachteiligt zu werden. Gefolgt sei dann aber eine positive Gesamtentwicklung. Aber: „Es gab jedoch einen Nachteil. Da die Bezirksgrenze den Schulsprengel zerrissen hat, hatte dies negative Folgen hinsichtlich der Finanzierung", so Strein zu Auswirkungen auf den Schulstandort.
„Eichfeld gilt mit 900 Einwohnern als Nahrungsmittellieferant, Gosdorf mit 1.250 Einwohnern bietet Natur und Erholung und Mureck mit 1.350 Einwohnern gilt als Gesundheits- und Wirtschaftszentrum und Schulstadt.“
Klaus Strein, Bürgermeister von Mureck
- Der Anlass wurde gemeinsam mit der Bevölkerung zelebriert.
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Der Bürgermeister verwies bei der Gedenksteinenthüllung auch darauf, dass die Stadtgemeinde aktuell zu einem Sparprogramm verpflichtet ist: „Wir müssen im Budget 1,6 Millionen Euro einsparen. Doch auch diese Hürde werden wir ohne Nachteile für die Bevölkerung meistern. Damit aber auch der nachhaltige Erfolg der Gemeinde gewährleistet ist, muss auch das Land in Zukunft die finanzielle Grundlage dafür bereitstellen.“
- Ein Bläsertrio umrahmte den Event.
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Ein perfektes Ganzes
Nochmals zurück zur Zusammenlegung. Die drei Stadtteile würden aufgrund ihrer topografischen Gegebenheiten optimal zusammenwirken. „Eichfeld gilt mit 900 Einwohnern als Nahrungsmittellieferant, Gosdorf mit 1.250 Einwohnern bietet Natur und Erholung und Mureck mit 1.350 Einwohnern gilt als Gesundheits- und Wirtschaftszentrum und Schulstadt.“
Die Enthüllung des Gedenksteines erfolgte durch Klaus Strein gemeinsam mit den ehemaligen Gemeindechefs Hans Pock (Eichfeld), Waltraud Sudy (Mureck) und Anton Vukan (Gosdorf bzw. Mureck). Für die Musik sorgte ein Bläsertrio.
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