U20-Meisterschaft in Reutte
Hürdenläuferin Engel siegt mit Bestzeit
- Mit voller Kraft in Richtung Meistertitel und Bestzeit.
- Foto: ÖLV/Martina Albel
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Noch kürzlich ist Hürdenläuferin Isabelle Engel aus Tieschen in Reihen des rot-weiß-roten Teams in Lima (Peru) bei der U20-Leichtathletik-Meisterschaft an den Start gegangen. Dort holte sie sich Rang 46. Zum Saisonfinale in Österreich sicherte sich die 19-Jährige noch den Österreichischen U20-Meistertitel in Reutte. Und dies in einer beeindruckenden Zeit.
REUTTE/TIESCHEN. Im Vorjahr schnappte sich die Hürdenläuferin Isabelle Engel bei den Österreichischen U20-Meisterschaften in Kapfenberg den Titel. Die ehrgeizige Sportlerin aus Tieschen durfte erst kürzlich Österreich im 100-Meter-Hürdenlauf bei den U20-Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Lima (Peru) vertreten. Dort erreichte sie im 60-köpfigen Starterinnenfeld den 46. Platz.
- Die Titelverteidigerin startete mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein.
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Mit der Freude über die gewonnene internationale Erfahrung im Gepäck ging es wieder zurück nach Österreich. Zeit zum Rasten gab es aber nicht, standen doch schon die Titelverteidigung und das Saisonfinale bei den Österreichischen-U20-Meisterschaften in Reutte am Plan.
Und es kam doch überraschend
"Mir war schon im Vorhinein klar, dass ich die 100-Meter-Hürden gewinnen werde", so Engel selbstbewusst. Das Vorhaben sollte auch gelingen, nicht gerechnet hat die Sportjournalismus-Studentin aber damit, dass sie eine neue persönliche Bestzeit hinlegen würde.
Die alte Bestzeit, mit der sie das WM-Limit für Lima in Maribor geknackt hatte, lag noch bei 14,13 Sekunden. "Mein Ziel war einfach, noch ein letztes Mal Spaß an einem Wettkampf in dieser Saison zu haben. Denn die Wettkämpfe vor der Weltmeisterschaft waren für mich sehr stressig und teilweise belastend, da es immer um das Limit für Lima ging. Ich bin davor noch nie unter 14 Sekunden gelaufen und auf einmal bin ich im Vorlauf mit 13,87 Sekunden so deutlich darunter gewesen", erzählt die Hürdenlauf-Hoffnung in Reihen der SU Leibnitz.
- Stolz ist das Betreuerteam aus Reihen der SU Leibnitz.
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"Nachdem die Saison krankheitsbedingt für mich ein wenig holprig gestartet hat, war das für mich ein unglaublich guter Saisonabschluss, auf den ich richtig stolz bin", so das Resümee. Und das war übrigens noch nicht alles. Die 19-Jährige stand auch beim 100-Meter-Sprint am Start und holte Bronze – Silber gab es zum Drüberstreuen noch mit der 4-mal-100-Meter-Staffel.
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