Judenplatz

Beiträge zum Thema Judenplatz

Die traditionsreiche Gastgewerbefachschule "GAFA" am Wiener Judenplatz steht im Fokus eines aktuellen Zeitungsberichts. (Archiv) | Foto: APA-Images / Weingartner-Foto
1 3

30 Mio. Euro wert
Gastro-Obmann dementiert Verkaufspläne für GAFA-Gebäude

Die Gastgewerbefachschule "GAFA" am Judenplatz steht im Fokus eines Medienberichts. Darin ist von einer möglichen Verwertung der Liegenschaft und auch von "zweifelhaften Deals" im Umfeld der Obmann-Kür im Vorjahr die Rede. Fachgruppen-Obmann Thomas Peschta von der Wirtschaftskammer Wien (WKW) weist gegenüber MeinBezirk Gespräche zum Verkauf  zurück. WIEN. Das "Haus der Wiener Gastwirte" am Judenplatz 3–4 ist seit Jahrzehnten Sitz der Gastgewerbefachschule "GAFA" – und stand zuletzt im Fokus...

Johannes Sachslehner ist bekannt für verborgene, verdrängte und kaum bekannte Geschichten. Als Historiker und Autor zahlreicher Publikationen gilt diesmal sein besonderes Interesse den Plätzen von Wien. | Foto: Harald Eisenberger
4

Jeder Platz ein Geheimnis
Buch macht Wiens verborgene Geschichte sichtbar

Johannes Sachslehner zeigt in seinem neuen Buch „Jeder Platz ein Geheimnis“, wie Wiens Plätze Geschichte atmen – vom Stephansplatz bis zu verborgenen Winkeln der Stadt. Mit persönlichen Geschichten und historischen Fakten macht er sichtbar, was vielen längst entgangen ist.  WIEN. Schon als Kind hatte Johannes Sachslehner eine große Affinität zur Geschichte. Heute ist der Germanist und Historiker jemand, der Wien gerne aus besonderen Blickwinkeln betrachtet. Nach Büchern über prachtvolle Villen...

  • Wien
  • Kristof Paksanszki
Das Jüdische Museum Wien (JMW) kämpft zuletzt mit einem Rückgang der Besuchenden. | Foto: Ouriel Morgensztern
1 10

Besucher-Rückgang
Wien erhöht Budget für Jüdisches Museum auf 5,7 Mio. Euro

Das Jüdische Museum Wien (JSW) kämpft zuletzt mit einem Rückgang der Besuchenden. Aus dem Grund will die Stadt Wien helfen und erhöht die jährliche Förderung um 200.000 Euro auf 5,7 Millionen Euro. WIEN. Vor nicht ganz 800 Tagen ereignete sich am 7. Oktober 2023 der Hamas-Angriff auf Israel. Nicht nur politisch gesehen gibt es Auswirkungen von diesem Ereignis, die man noch immer spürt, sondern auch in der Kulturbranche. Das Jüdische Museum Wien (JMW) kämpft in den vergangenen Monaten mit dem...

Das für den kommenden Sonntag geplante traditionelle Straßenfest der IKG Wien wurde "in Solidarität mit den Menschen in Israel" verschoben.  (Archivbild) | Foto: IKG/Schmidl
3

Aus Solidarität
Geplantes jüdisches Straßenfest in Wien verschoben

Das für den kommenden Sonntag geplante traditionelle Straßenfest der IKG Wien wurde "in Solidarität mit den Menschen in Israel" verschoben. Die Sicherheitslage sei kein Grund für die Verschiebung. WIEN/INNERE STADT. Am Wiener Judenplatz war für den kommenden Sonntag, 22. Juni, eigentlich das traditionelle Straßenfest der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien geplant. Doch dazu wird es nicht kommen. Der Grund sei jedoch nicht die aktuelle Sicherheitslage rund um den aktuellen Nahostkonflikt...

Am 7. November 2024 findet der "Light of Hope"-Marsch im Gedenken an die Novemberpogrome statt. | Foto: IKG/Schmidl
Video 5

Novemberpogrome
"Light of Hope"-Gedenkmarsch durch Wiener Innenstadt

86 Jahre nach den Novemberpogromen lädt die jüdische Jugend der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien am 7. November zum traditionellen "Light of Hope"-Gedenkmarsch. Start ist beim Heldenplatz. WIEN. Die Nacht von 9. auf 10. November 1938 markiert einen der dunkelsten Momente unserer Geschichte. Die Novemberpogrome, das gezielte und gewalttätige Vorgehen gegen Jüdinnen und Juden, gilt als der Vorabend der Shoah. Tausende Menschen wurden in jener Nacht im gesamten Deutschen Reich ermordet...

  • Wien
  • Barbara Schuster
Die Erste Stiftung zieht sich als Sponsor von der geplanten "Rede an Europa", die am Dienstag im Rahmen der Wiener Festwochen stattfindet und vom Philosophen Omri Boehm gehalten wird, zurück. (Archiv) | Foto: Christian Charisius / dpa / picturedesk.com
2

"Rede an Europa"
Sponsor zieht sich von Wiener Festwochen-Rede zurück

Nachdem es zu Unstimmigkeiten bezüglich des Austragungsorts gegeben haben soll, zieht sich die Erste Stiftung als Sponsor von der geplanten "Rede an Europa", die am Dienstag im Rahmen der Wiener Festwochen stattfindet, zurück. WIEN. Wie die Veranstalterinnen und Veranstalter von den Wiener Festwochen am Freitag mitteilten, wird sich die Erste Stiftung als Sponsor von der "Rede an Europa", die für kommenden Dienstag geplant ist, zurückziehen. Diesjähriger Redner ist der deutsch-israelische...

  • Wien
  • MeinBezirk Wien
Reinhard Dollinger mit einer römischen Henkelvase in Form eines Mädchenkopfes, die in etwa 300 Jahre n. Chr. entstanden ist.  | Foto: Teischl/RMW
15

Beim Judenplatz
Antiquitätenhändler Dollinger lebt für unsere Geschichte

Reinhard Dollinger ist ein wahrer Experte für antike Waren. In der City gilt sein Geschäft in der Drahtgasse 2 als Institution. Er bietet nicht nur Beratung und besondere Werke aus dem antiken Europa und alten Ägypten, sondern auch günstige Kleinobjekte, die für jeden leistbar sein sollen. WIEN/INNERE STADT. Als "Überzeugungstäter" bezeichnet sich der Antiquitätenhändler Reinhard Dollinger. Denn: Er kann gar nicht genug davon bekommen, über Österreichs Geschichte sowie die von anderen Kulturen...

Ein Davidstern erstrahlte Donnerstagabend am Wiener Judenplatz. Ein Zeichen des stillen Gedenkens der Opfer der Hamas. | Foto: Andreas Pölzl/RMW
Video 9

Judenplatz in Wien
Davidstern aus hunderten Kerzen für Hamas-Geiseln

Ein leuchtendes Zeichen des Zusammenhalts setzte Donnerstagabend die Israelitische Kultusgemeinde am Judenplatz. Gedacht wurde den israelischen Geiseln der Hamas. WIEN. Am 7. Oktober überfiel die Terrororganisation Hamas Israel. Dabei wurden 1.200 Babys, Kinder, Frauen, Männer, ganze Familien, Holocaust-Überlebende, Senioren und Menschen mit Behinderungen ermordet. Hunderte Menschen wurden verschleppt. Noch immer werden rund 130 Kinder, Frauen und Männer von der Hamas als Geiseln in Gaza...

  • Wien
  • MeinBezirk Wien
Die Besucherinnen und Besucher können bei der Ausstellung auch interaktiv mitmachen. | Foto: David Bohmann
7

Ab 7. November
Jüdisches Museum eröffnet neue Schau "Frieden"

Aus aktuellem Anlass eröffnet das Jüdische Museum die neue Ausstellung "Frieden". Diese ist von 7. November bis 26. Mai 2024 zu sehen. Damit möchte das Museum zum Nachdenken anregen und "vielleicht sogar Hoffnung machen". WIEN/INNERE STADT. Von Nahost-Konflikt bis Ukraine-Krieg: Das Jüdische Museum Wien will angesichts der turbulenten Zeiten derzeit wieder den Frieden ins Zentrum stellen. Das soll mithilfe der neuen Ausstellung "Frieden", die ab 7. November im Museum am Judenplatz (1.,...

Das Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoah - auch Holocaust-Mahnmal genannt - steht seit fast 23 Jahren in der Wiener Innenstadt am Judenplatz. | Foto: Theresa Wey / AP / picturedesk.com
2

Judenplatz
Holocaust-Mahnmal in Wien mit Nazi-Symbolen beschmiert

Vor einigen Tagen wurde das Holocaust-Mahnmal am Wiener Judenplatz mit Nazi-Symbolen beschmiert. Hakenkreuze wurden auch an der Oberen Alten Donau gesichtet. Die Wiener Polizei ermittelt. WIEN. Das Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoah - auch Holocaust-Mahnmal genannt - steht seit fast 23 Jahren in der Wiener Innenstadt am Judenplatz. Es erinnert an 65.000 überwiegend aus Wien stammende österreichische Jüdinnen und Juden, die vom NS-Regime ermordet worden sind. Ein Platz...

(v.l.n.r) Kurt Gollowitzer (Wien Holding), Barbara Staudinger (Jüdisches Museum Wien), Jochen Böhler (Wiener Wiesenthal Institut) und Chefkurator Hannes Sulzenbacher | Foto: David Bohmann
4

Innere Stadt
Jüdisches Museum eröffnet neue Ausstellung "Schuld"

Das Jüdische Museum Wien, ein Museum der Wien Holding, eröffnete kürzlich im Museum am Judenplatz 8 die neue Ausstellung "Schuld". Historische Objekte und ausgewählte Kunstwerke erzählen unterschiedliche Schuldgeschichten von Adam und Eva bis in unsere Gegenwart. WIEN/INNERE STADT. Die neue Schau des Jüdischen Museums beleuchtet den Begriff "Schuld" in ihren unterschiedlichen Dimensionen und lädt zur Auseinandersetzung mit diesem vielschichtigen Themenkomplex ein. Direktorin Barbara Staudinger...

9

Wiener Museen
Ein charmanter kleiner Beitrag zur Stadtgeschichte im Jüdischen Museum am Judenplatz

Nur mehr die Älteren erinnern sich an das Arabia Café und den Arabia Kaffee. Es war das Lebenswerk des Tee-Kaffee-Handelsfachmannes Alfred Weiss und seiner Frau Lucie. Sie mussten vor den Nazi-Mördern 1938 ins Ausland flüchten, kamen aber nach dem 2. Weltkrieg wieder nach Wien zurück und eröffneten 1951 das Arabia am Kohlmarkt. Es war ein Wiener Skandal, denn das Café war gar keines, sondern das erste schick eingerichtete echt italienische Espresso mit einer Espressomaschine, wo italienischer...

5

Wiener Spaziergänge
Currentgasse im Ersten

Heue schreibt man den Gassennamen mit K. 1701 wurde sie so benannt und lateinisch mit C geschrieben. Vorher hieß sie schon im 15.Jahrhundert Judengasse, oder auch Gasse bei den weißen Brüdern, weil die Karmeliten in der Nähe waren. Die enge kleine und krumme Gasse mündet in den Judenplatz und ist voller schöner barocker oder barockisierter Palastfassaden, mit alten Fenstern, mit Fassadenschmuck. Das Uhrenmuseum ist auch da, einige Antiquitätengeschäfte mit Patina, und nette Beisel fehlen auch...

10

Wiener Museen
So viel

Ein Besuch im Jüdischen Museum bedeutet eigentlich zwei Besuche. Denn das Haupthaus in der Dorotheergasse birgt mehrere Ausstellungen - so jetzt die Rothschild-Saga, von der ich vorgestern berichtet habe; man muss sie gesehen haben. Und das zweite Gebäude am Judenplatz zeigt auch mehrere Ausstellungen. Hier, im geschichtsträchtigen Mizrachi-Haus ist im geräumigen Keller eine Dauerausstellung über die Geschichte der Wiener Juden, die vor kurzem neu aufgestellt wurde. Ich zeige hier nur wenige...

2

Wiener Museen
Gerettet oder ermordet, oft entschied der Zufall.

Die Austellung "Jugend ohne Heimat" im Misrachi-Haus am Judenplatz, worin sich das zweite Jüdische Museum - Teil des Museums in der Dorotheergasse - befindet, erzählt über das Schicksal jüdischer Kinder, die 1938 versucht oder es tatsächlich geschafft haben, ins Ausland - meistens nach England - zu flüchten. Hier die Kurzinformation zur Ausstellung als Folder. Ich möchte hier nur ein Schicksal herausgreifen. Ein schönes Ölgemälde zeigt die kleine Ilse Brüll auf dem Schoß ihrer Mutter. Sie wurde...

5

Wiener Spaziergänge
Am Schulhof im 1.Bezirk

Eine wunderschöne und geschichtsträchtige Ecke Wiens. Bis 1421 war der Platz Teil der Judenstadt. "Schul" bezeichnete ursprünglich eine jüdische Schule, der Synagoge angeschlossen. 1421 erfolgte ein schrecklicher Pogrom, also Ermordung vieler Juden und Vertreibung der Überlebenden. - Den Platz übernahmen die Karmeliter und haben hier einen Friehof des Karmeliterklosters eingerichtet. 1554 übernahmen die Jesuiten. Der Platz hieß dann Jesuitenplätzl, bis zur Auflösung des Jesuitenordens 1783. -...

Mehr Sicherheit für Schüler
Die Drahtgasse wird für den Lieferverkehr gesperrt

Die Drahtgasse wird für den Lieferverkehr gesperrt. Damit soll, ähnlich der "Schulstraße", für mehr Sicherheit der Schüler der Volksschule Judenplatz gesorgt werden. INNERE STADT. Wer in den frühen Morgenstunden durch die Innere Stadt spaziert, wird nicht nur beeindruckende Bauten und Sehenswürdigkeiten finden, sondern vor allem eines: Lkw. Diese dürfen nämlich nur in der Früh die vielen Fußgängerzonen befahren, um die Geschäfte zu beliefern. Da die Innere Stadt zu dieser Zeit eher leer ist,...

9

Wiener Museen
Lady Bluetooth

Mit der Eintrittskarte ins Jüdische Museum in der Dorotheergasse kann man 3 weitere Tage lang auch das Mueum auf dem Judenplatz besichtigen. Dort ist noch bis 10.Mai die Ausstellung "Lady Bluetooth Hedy Lamarr" zu sehen. Sie wurde 1914 in Wien geboren und wurde 1933 weltberühmt, weil sie sich in einem österreichisch-tshechoslowakischen Film wenige Sekunden lang nackt gezeigt hatte. Der Weg nach Hollywood war offen, wenngleich holprig. Sie galt als schönste Frau der Welt, war 6-mal verheiratet...

3 13

"Expressions" - Eine Freiluft-Fotoausstellung auf dem Wiener Judenplatz!

Wien ist immer für kulturelle Überraschungen gut. Auf dem Judenplatz, direkt vor dem Holocaust-Denkmal, werden derzeit 59 Bilder bekannter österreichischer Fotografen ausgestellt. "Expressions" nennt sich die Freiraum-Exhibition und hat ihren Ursprung aus dem Umweltfotofestival "horizonte zingst" an der Ostsee. Beteiligt sind u.a. Bilder von Erich Lessing, Elfie Semotan, Andreas Bitesnich oder Lois Lammerhuber. Die Fotos sind auf Bänken platziert, die auch zum lässigen Loungieren und...

Ausstellung: Bunker in Israel

Fotos über die "Architektur des Überlebens“ im Jüdischen Museum INNERE STADT. Bunker: Auf viele Menschen wirken sie verstörend. Weil sie eng sind und kalt, und von dicken Mauern umgeben. Sie werden gebaut, um Menschen vor Bedrohung zu schützen. In Israel gehören beide zum Alltag: Bunker und Bedrohung. Und weil in Israel auch Wohnraum knapp und teuer ist, nutzt man diese Bauten auch als soziale Treffpunkte: zum Beispiel als Bars, Tanzstudios, Moscheen oder Synagogen. Selbst im privaten Bereich...

  • 1
  • 2

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.