Pocken

Beiträge zum Thema Pocken

MeinBezirk.at erkundigte sich bei Stadtgesundheitsamt über die aktuelle Lage der Viruserkrankung "Mpox" in Wien. | Foto: Dan74/panthermedia
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Mpox-Virus
Alles über Bedrohungslage, Schutz und die Impfung in Wien

In Wien wird die Bedrohung durch Mpox weiterhin ernst genommen, insbesondere für Risikogruppen wie Männer mit häufig wechselnden gleichgeschlechtlichen Sexualpartnern sowie Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus betroffenen Regionen Afrikas. Die Stadt setzt auf gezielte Impfungen und strikte Schutzmaßnahmen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. WIEN. Die Viruserkrankung Mpox, die in der Vergangenheit durch Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Afrika nach Europa eingeschleppt wurde,...

  • Wien
  • Marlene Graupner
In Österreich wurden bisher 132 Affenpocken-Fälle bestätigt und dem Gesundheitsministerium gemeldet. | Foto: Michael Bihlmayer / ChromOrange / picturedesk.com
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Fakten rund um das Virus
Affenpocken breiten sich in Österreich aus

Mit Anfang dieser Woche wurden in Österreich bisher 132 Fälle von Affenpocken gemeldet. Die Virenerkrankung ist in ganz Europa auf dem Vormarsch – in Deutschland gab es nun erstmals auch Fälle bei Minderjährigen. Alles, was es über die Krankheit zu wissen gibt, liest du hier. ÖSTERREICH. Die Affenpocken breiten sich weiter aus. Wöchentlich werden es mehr Fälle und Expertinnen und Experten warnen davor, dass es nur einer Frage der Zeit ist, bis sich die Virenerkrankung auch breitflächiger...

  • MeinBezirk Nationale Redaktion
Bis 1980 war die Impfung gegen die "echten Pocken" verpflichtend. Seitdem gelten sie als ausgerottet. Wer gegen Pocken geimpft ist, hat auch einen hohen Schutz gegen Affenpocken. | Foto:  Christian Ohde / ChromOrange / picturedesk.com
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Exklusiv-Interview
"Ich habe Affenpocken und bin in Wien in Quarantäne"

Während steigende Zahlen bei Corona-Neuinfektionen fast zur Normalität gehören, sind Affenpocken bisher wenig verbreitet. Dennoch gibt es derzeit 83 bestätigte Fälle in Österreich. Wie die Symptome sind, wie lange die Quarantäne dauert und was es zu beachten gilt, hat ein infizierter Wiener der BezirksZeitung erzählt. WIEN. Jacob* ist 34 Jahre alt. Er lebt in Wien, geht in seinem Beruf auf, zählt Tennis zu seinen Hobbys, ist gesellig und hat einen großen Freundeskreis – und er ist aktuell in...

  • Wien
  • Barbara Schuster

Geschichte
Die Pocken im Attergau

Der Heimatverein erforschte die Impfverweigerung und ihre Auswirkungen vor mehr als 200 Jahren. SEEWALCHEN. Impfungen waren immer schon heiß umstritten, wie ein Blick in die Geschichte zeigt. So auch bei der Pockenimpfung vor mehr als 200 Jahren, wie ein Beispiel aus Seewalchen zeigt. Impfaktion im Pfarrhof"Im Jahr 1804 hat der Pfarrer von Seewalchen, Werigand Rettensteiner, im Pfarrhof eine "Pocken-Impfstraße" organisiert", erzählt Franz Hauser, Obmann des Heimatvereins Attergau. Dass etliche...

Foto: https://www.oeaw.ac.at/detail/news/impfgegner-fuehrten-damals-religioese-motive-an
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Pandemie
Die Kuh und der Tod

Ihr erinnert euch vielleicht, ich habe hier schon davon berichtet, dass Maria Theresia 2 ihrer Kinder an Pocken verloren hatte. Eine weitere Tochter, Marie Elisabeth wurde mit 24 Jahren, 1767, durch die Krankheit so verunstaltet, dass die nicht mehr verheiratet werden konnte. Statt einer Ehe mit dem französischen König Ludwig XV. musste sie sich im Kloster verstecken. - Maria Theresia ließ deswegen ihre anderen Kinder mit der in Europa damals brandneuen Pocken-Impfung behandeln. Genauer: es war...

Historische Karikatur zu Impfgegnern, die befürchteten, durch die Pockenimpfung zu Kühen zu werden (James Gillray, 1802). | Foto: Wikimedia
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Impfgegnerschaft
Zwischen Angst, Unwissenheit und Skepsis

INNSBRUCK. Emotionale Diskussionen und kontroverse Einstellungen rund um das Thema Impfen gibt es seit Erfindung der ersten Impfung, genauso wie die damit verbundenen Verschwörungstheorien. Doch woher kommt eigentlich diese Skepsis? Das Stadtblatt im Gespräch mit der Medizinhistorikerin Elisabeth Dietrich-Daum von der Universität Innsbruck. Stadtblatt: Warum sind viele Menschen Impfungen gegenüber skeptisch eingestellt? Elisabeth Dietrich-Daum: Mittlerweile weiß man ja, dass es die...

Titelseite des "Amtsblatts" mit dem Bericht über die Blattern-Verdachtsfälle.
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„Contact Tracing“ anno 1923

LANGENLOIS/GRAFENEGG (mk)  Beim Stöbern in alten Ausgaben des „Amtsblatts“ der Bezirkshauptmannschaft Krems stieß die Lokalhistorikerin Hermine Ploiner aus Grafenegg in der Ausgabe 9/10 aus dem Jahre 1923 auf den Bericht „Blattern in der Schweiz“ und damit auf ein Beispiel von „Contact Tracing“ in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Österreichische Kinder, die sich in der Schweiz mit den Blattern, wie die Pocken damals genannt wurden, angesteckt haben könnten, waren zurück in ihre...

  • NÖ
  • Krems
  • Manfred Kellner
Erinnerung in der Pfarrkirche: Johann Großruck am Grabstein von Hans Adam von Zinzendorf, eines der Pestopfer in den 1580ern. | Foto: Haslberger/BRS
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Stadtrundgang in Grieskirchen
Auf den Spuren von Pest, Pocken und Co

Auch wenn das Wort "Corona" mittlerweile keiner mehr hören mag. Pandemien suchten die Bezirkshauptstadt Grieskirchen aber auch früher heim – davon gibt es noch viele kulturelle Zeugen.  Johann Großruck nahm uns auf Stadtrundgang mit. GRIESKIRCHEN (jmi). Kein Corona-Spaziergang aber doch dreht es sich bei der Tour von Johann Großruck um Krankheiten: "Spuren früherer Pandemien finden sich auch heute noch Grieskirchen. Kulturell wiedergegeben sind sie etwa durch die St.-Sebastian-Kapelle oder den...

Dr. Anton Canestrini 1803 über die Pockenimpfung in und um Schwaz.
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Bayrische Besatzung führte als erstes Land der Welt die Impfpflicht ein
Vor 220 Jahren wehrten sich die Tiroler gegen die Pockenimpfung

Bereits im Jahr 1783 verfasste der Innsbrucker Arzt Johann Michael Luzenberg eine Schrift über die „durch 6 Monate lang geherrschte Epidemische Krankheit im Hofgerichte Stubay“ und Dr. Anton Canestrini schrieb 1803 über die „Schutzblattern=Impfung in und um Schwaz“. Der Arzt Edward Jenner entdeckte in England erst 1796 einen wirksamen Impfstoff gegen Pocken. Er verdankte sie einer Kuh namens Blossom, also Blüte. Die hatte die Kuhpocken und Pusteln am Euter. Schon um 1800 gab es die ersten...

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Impfungen
Maria Theresia ließ ihre Kinder auch schon impfen.

Im Hiezinger Bezirksmuseum ist dieses Impfzeugnis aus dem Jahr 1852 ausgestellt. Der Besitzer dieses Blattes wurde gegen Pocken geimpft und bekam dafür ein schönes Ehrenblatt. Heute bekommt man nach einer Impfung eine Eintragung in den Impfpass. Hier ging es um die Pocken, eine tödliche Krankheit über die Jahrtausende. Aber im 18. Jh. beobachtete man, dass man, wenn man die Pocken überlebt hatte, sie nicht mehr bekam. Man begann also Sekrete von Pockenpusteln gesunden Kindern in die Haut zu...

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