Theaterkritik

Beiträge zum Thema Theaterkritik

Foto: Dorfbühne Baumkrichen
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Lachen mit e-card
Dorfbühne Baumkirchen begeistert mit Arztkomödie

Flott und schwerelos zugleich - ein herzhaftes Vergnügen mit "Der Nächste, bitte" bei der Dorfbühne Baumkirchen. Die vier Damen bzw. drei Herren des Laienensembles der Dorfbühne Baumkirchen haben sich nach vielen Proben spürbar zusammengefunden und die Vorgaben von Spielleiterin Sabine Huber zu Monika Wörgötters Lustspiel mit sichtlicher Spielfreude in Szene gesetzt Die Story handelt vom Dorfarzt Dr. Frank Kalojer, der an einem Ärztekongress wegen einer feschen HNO-Ärztin teilnehmen will. Dabei...

Herbert Gruber (gespielt von Josef Pittl, rechts im Bild) verkörpert einen erfolgreichen Geschäftsmann. | Foto: Volksbühne Mils
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Festplatte gelöscht?
Erfolgreicher Premierenabend mit „Reset – alles auf Anfang"

Gelungene Premiere: Die Volksbühne Mils feierte mit „Reset – alles auf Anfang“ einen erfolgreichen Auftakt und begeisterte das Publikum. Wenn als Autoren des Stücks Michael Niavarani und Roman Frankl genannt werden, vermutet man gleich eine Anhäufung von Zweideutigkeiten. Im vorliegenden Skript verzichtete man offenbar zugunsten qualitätsvoller Unterhaltung und frecher Sprüche auf geballte Anzüglichkeiten, die routinierte Spielleiterin Helga Föger-Pittl setzt mit Gespür die reichlichen Bonmots...

Mit viel Humor, Energie und Spielfreude begeistert das Ensemble des Theater Rum in „Ladies Night – ganz oder gar nicht“ das Publikum im FoRum. | Foto: THEATER.RUM
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Theater Rum feiert
Nackte Tatsachen begeistern Publikum - „Ladies Night“ ist ein Erfolg

Perfekte Show, begeistertes Publikum, nackte Tatsachen – gelungenes Remake von „Ladies Night – ganz oder gar nicht“ des Theater Rum. Sechs Herren des Ensembles, 300 fiktive Frauen hinter einem Bühnenvorhang – aber dann dreht sich alles: Viele echte Frauen und Männer im Theatersaal FoRum sind nun das Publikum, das das Geschehen auf der Bühne mit bereitwilligem Applaus begrüßt und mit frenetischem Klatschen bedenkt. Und da sind ja vor allem die Frauen in der Spielleitung: Regie und Choreografie...

Carl, Sohn und Leichtmatrose (Tobias Artner) und Jörgen, Steuermann (Julian Tzschentke) in „Der blinde Passagier“ | Foto: Luiza Puiu
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Der blinde Passagier im Landestheater NÖ
Gelungene Premiere eines Flüchtlingsdramas

St. Pölten. Es sind Themen, die nie an Relevanz und leider auch nicht an Aktualität verlieren. Das Stück von Maria Lazar (1885–1948) handelt von Krieg, Verfolgung, Flucht, Propaganda, Moral und Zivilcourage. Ein dänisches Frachtschiff hat an einem Deutschen Hafen angelegt. Die Besatzung ist aufgeregt, man freut sich auf eine baldige Heimreise, schmiedet Pläne – und beobachtet, wie jemand verfolgt wird und ins Wasser flüchtet. Der Flüchtige, ein junger jüdischer Arzt (gespielt von Lukas...

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Foto: Lex Karelly
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Ein Klassiker mit aktuellem Zündstoff
BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER im Next Liberty

DEN BRANDSTIFTERN AUCH NOCH DAS STREICHHOLZ REICHEN? WER MACHT DENN SOWAS?! Das gesamte Next Liberty-Ensemble macht sich bereit, um Max Frischs Klassiker "Biedermann und die Brandstifter" neu zu entfachen. In der Regie von Mira Stadler, die bereits am Stadttheater Klagenfurt und am Burgtheater inszenierte, entzündet sich ein packendes Spiel zwischen Verdrängung und unverhohlener Wahrheit - ein brisanter Showdown, dessen Ausgang von Beginn an festzustehen scheint. Und doch bleibt die...

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„Die Schneekönigin“ begeistert im Theater Szenario Hall mit einer modernen, musikalischen Märcheninszenierung. | Foto: Theater Szenario Hall
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Theater in Hall
„Nimm das Schicksal in deine Hand“

Ein märchenhaftes Theatererlebnis voller Symbolik, Gefühl und beeindruckender Ensembleleistung – „Die Schneekönigin“ berührt Jung und Alt gleichermaßen. Die älteren Leser kennen doch meist die titelgebende Geschichte von Hans Christian Andersen, die jüngeren Semester wohl eher als Film von Walt Disney. Der Autor Thomas Birkner erweiterte die Story jedoch zeitgemäß und machte sie sich mit einer neuen Theatererzählung zu eigen. Spielleiter, Produzent und Impresario Szenario Wolfgang Klingler...

Elwood P. Dowd sieht einen weißen Hasen, den sonst niemand sieht.  | Foto: Gabi Lorenz
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bühne oberperfuss
Ein tierisches Gespenst geht in Oberperfuss um

Vor Kurzem feierte die Komödie „Mein Freund Harvey“ von Mary Chase in Oberperfuss Premiere.   OBERPERFUSS. "Ich muss zugeben, manchmal sehe ich den weißen Hasen auch", gesteht Veta Louise Simmons bei ihrem Besuch im Sanatorium und spätestens ab der Hälfte des neuen Stückes "Mein Freund Harvey", ging es bestimmt auch einem Großteil des Publikums in Oberperfuss so. Die Rede ist hier vom unsichtbaren, 180 cm großen Hasen Harvey, der beste Freund von Elwood P. Dowd. Dieser Hase ist zwar für Elwood...

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Foto: Stella
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Die Monster sind los im Next Liberty.
UNGEHEUER lustig, MONSTERmäßig mitreißend!

Das Next Liberty bringt zum Saisonstart den Musical-Spaß „MONSTER“ des Musiktheater-Dreamteams Florian Stanek und Sebastian Brand zur Uraufführung. Monster. Es gibt sie wirklich. Und sie wohnen genau dort, wo wir sie immer vermutet haben: unter dem Bett. Aber irgendwie muten sie ganz anders an, als wir sie uns in den kühnsten (Alb-)Träumen vorgestellt haben: Sie sind fürchterlich – fürsorglich! Ungeheuer– liebenswert!! Und schrecklich – verunsichert!!! Denn obwohl Blinki, Nassie, Brummo und...

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Zwei junge Männer feiern rustikal den Aufstieg zur „Hohen Munde“ – der Beginn eines dramatischen Betriebsausflugs.
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Gipfelgespräche
Volksbühne Fritzens überzeugt mit Mitterers „Munde“

Mitten in der Wildnis der Hohen Munde entfaltet sich ein packendes Kammerspiel voller Alkohol, Abgründe und authentischer Tiroler Volkskultur. Die Volksbühne Fritzens überzeugt mit Felix Mitterers ‚Munde‘ auf ganzer Linie. Man sitzt quasi direkt am Platz beim Gipfelkreuz der „Hohen Munde“ nördlich von Telfs, zwei junge Männer sind eben heraufgeklommen und packen ihre Jausen aus, aber vorerst: Schnaps gegen Rum zum Gipfelsieg. Sie warten auf die anderen drei Nachkommenden, Betriebsausflug einer...

Spannung, Spiel und Grillbuffet – „Die Silberhochzeit“ feiert mörderisch gute Premiere | Foto: Tulfer Dorfbühne
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Das Publikum ermittelt mit!
„Die Silberhochzeit“ der Dorfbühne Tulfes

Ideenreiches, originelles Rätselkarussell – erfolgreiche Premiere mit „Die Silberhochzeit“ der Dorfbühne Tulfes. Diesmal hat sich der Theaterverein mit dem ambitionierten Obmann Gottfried Eller etwas Besonderes einfallen lassen: Die Krimikomödie „Die Silberhochzeit“ aus der Feder von Carsten Ellenhorst als „Krimi-Dinner-Vorstellung“ in der hochgelegenen Location „Alpengasthof Halsmarter“ an der Mittelstation der Glungezerbahn umzusetzen. Das ist auch gastronomisch hervorragend aufgegangen, ein...

Venezianisches Lebensgefühl unter freiem Himmel: Das Ensemble der Gassenspiele Hall begeistert mit Goldonis „Campiello“ im Burghof Hasegg. | Foto: Andrea Weber-Stricker
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Theaterkritik
„Campiello“ wird zum Sommerhit auf der Freilichtbühne

Begeisternd und begeistert: temperamentvolle Komödie mit „Campiello" der Gassenspiel Hall. Carlo Goldoni beschreibt ein Stück Venedig 1756, ein Wirtshaus, ein kleiner Platz unter vielen, eben ein campiello inmitten kleiner Häuser einfacher Menschen, die alle von einem größeren Glück träumen und schicksalsverwoben ihr Leben teilen (müssen). Er überwindet damit die starren Formen der commedia dell'arte und schafft damit Freiräume für die Darstellung echten Lebens. Peter Turrini hat seine...

Mit großer Ernsthaftigkeit und künstlerischer Tiefe bringen junge Darstellerinnen und Darsteller das Schicksal der Familie Kurzweil auf die Bühne. | Foto: Mathias Brabetz Telfs
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Theater
Ein roter Koffer und eine Geschichte, die unter die Haut geht

Österreichische Geschichte mit bitterem Humor berührend erzählt, eine beeindruckende Premiere des jungen Ensembles im Theater Szenario Hall mit „Der Koffer der Adele Kurzweil“. Am Beginn – ein roter, schicker Damenkoffer im Scheinwerferlicht, ein schwarzer Hintergrund. Im Lauf der gut zwei Stunden (die Pause dazwischen 20 Minuten) und ca. 15 Szenenabfolgen gesellen sich noch viele dazu, Symbole der Flucht, kleine und große Reisekoffer, Behältnisse für eine lange Reise, die aber nach und nach...

Das Ensemble der Volksbühne Mils sorgte mit der Komödie „Ein ungleiches Paar“ für einen unterhaltsamen und temporeichen Theaterabend. | Foto: Volksbühne Mils
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Theaterkritik
„Ein ungleiches Paar“ – wenn das Chaos zum Konzept wird

Wortwitz, Tempo, Lebenserklärung – temperamentvoll transportiert – höchst gelungene Premiere mit „Ein ungleiches Paar“ der Volksbühne Mils. Für die Frühjahrsproduktion 2025 hat sich die Volksbühne Mils die prominente Komödie „Ein ungleiches Paar“ aus der Feder Neil Simons angelacht und mit der stringenten Regiearbeit Helga Föger-Pittls die 6 Damen bzw. 2 Herren des Laienensembles in permanentem Tempo durch die 3 Akte ziehen lassen, wobei schon beim Konzept des Skripts der vorliegende Text...

Das Publikum rätselt mit und bestimmt den Täter in „Scherenschnitt“. | Foto: Theaterverein Wattenberg
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Miträtseln erwünscht
Publikum entscheidet den Täter in „Scherenschnitt“

Kriminalrätsel „Scherenschnitt“ in Baumkirchen – spannend bis zum Schluss, herzhaft durchgespielt. Das Konzept des Autors Paul Pörtner ist nicht neu, aber wirksam und originell, denn im vorliegenden Stück sind alle Beteiligten verdächtig und auch in der Lage, einen Mord begangen zu haben – aber nicht der Autor entscheidet, wer der Täter oder die Täterin ist! Jede Person im Ensemble muss daher in der Lage sein, ein plausibles Geständnis abzulegen. Das Stück wurde vorher schon in Wattens und am...

Den berühmten Satz „Das Volk soll Kuchen essen“ hat man Ihrer Majestät erst im Nachhinein angedichtet. | Foto: Mathias Brabetz
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Theaterkritik
Revolution trifft Zirkus – ein Theaterabend, der bewegt

Toll inszeniert, mit Herzblut gespielt – lebendiges Theater mit „Um zwei beginnt die Revolution“ im „Theater Szenario“ Hall, Sudhaus Eines gleich vorweg: Der Autor des Stücks, Flo Staffelmayr, hätte wohl seine Freude mit der Aufführung gehabt, die Wolfgang Klingler regiemäßig und produktionstechnisch verantwortet und mit dem U 21 – Ensemble (6 junge Damen, 2 junge Herren und 1 etwas älterer, erfahrener Mime) nahtlos zelebriert. In ca. 1  1/2 Stunden wird die Geschichte der von Europa...

Das Team der Theatergruppe der Freunde der Freiwilligen Feuerwehr freute sich über die zahlreichen Besucher und Besucherinnen.
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Theaterabend begeistert in Tschurndorf
“Männergrippe - Lebst du noch oder stirbst du schon?”

Am Samstag, den 21. März 2025, verwandelte sich der Festsaal des 18er Hauses in Tschurndorf in eine humorvolle Bühne des Männerleidens. Die Theatergruppe der Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Tschurndorf brachte das Stück “Männergrippe - Lebst du noch oder stirbst du schon?” von Jennifer Hülser mit viel Charme und Spielfreude auf die Bühne. "Ich halt's net aus!"TSCHURNDORF. "Humor ist die Medizin, die am wenigsten kostet und am sichersten hilft.", dies spürte man auch am Samstagabend im 18er...

Mit Witz und Tiefgang – die Dorfbühne Sistrans begeistert mit einer lebendigen Inszenierung von Lysistrata. | Foto: Dorfbühne Sistrans
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Alte Komödie, brandaktuelles Thema
Wenn Frauen den Krieg beenden

Eine kraftvolle Inszenierung voller Witz, Charme und zeitloser Botschaft: Die Dorfbühne Sistrans bringt Aristophanes’ Lysistrata mit viel Leidenschaft und schauspielerischem Feingefühl auf die Bühne. Dumpf klingen die dramakündenden Trommeln, klagend ertönt das Lied einer schönen Frauenstimme (Daria Tautschnig), ein klassisch anmutendes Bühnenzitat – und schon ist man eingestimmt auf die altgriechische Komödie Lysistrata von Aristophanes, die laut überlieferter Kunde vor 2436 Jahren erstmals...

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Hitverdächtiges Meisterstück
Jane Austens Meisterwerk "Stolz und Vorurteil" in einer Pop-Version

Pop, Pomp, Empowerment: Am 15. Jänner feierte die musikalische Bühnenadaption von Jane Austens Meisterwerk „Stolz und Vorurteil“ Premiere im Next Liberty – und wie! Standing Ovations des Publikums und mehr als begeisterte Pressestimmen für einen unvergesslichen Abend für Herz, Hirn und Bauchmuskeln. 2025 wäre Jane Austen 250 Jahre alt geworden, ein Grund mehr, diese Kult-Autorin groß zu feiern und einem ihrer bekanntesten Werke (und ihren großartigen Protagonistinnen) die Bühne zu überlassen –...

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  • Jugendtheater Next Liberty
Eine lehrreiche, aber entzückende Produktion ohne zu großen Zeigefinger, maßvoll, bunt und überaus sehenswert, bis 22. Dezember möglich.
 | Foto: Weber
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Theaterkritik
Schneewittchen – reloaded und aufgeräumt

Lebendig, kreativ, bezaubernd: Märchennachmittag mit dem Stück Schneewittchen im Kolpingsaal Hall. Dass zeitgenössische Spielleiter Schauspielwerke von den alten Griechenklassikern bis hin zu bekannten Opern und Theaterstücken manchmal mit Erfolg, aber auch oft mittels modernem „Regietheater“ ruinieren, ist hinlänglich bekannt geworden. Florian Margreiter hat (mithilfe Regieassistentin Helena Messner) Grimms Märchen „Schneewittchen“ hingegen behutsam vom ursprünglichen Erlösungsschluss...

Witzig, temperamentvoll, engagiert – Theatergenuss in der Kriminalkomödie des Projekttheaters Hall Lobkowitzhaus mit „Familienaufstellung nach Milgram“. | Foto: Projekttheater Hall
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Gefährdete Erben
„Familienaufstellung nach Milgram“

Witzig, temperamentvoll, engagiert – Theatergenuss in der Kriminalkomödie des Projekttheaters Hall Lobkowitzhaus mit „Familienaufstellung nach Milgram“ Das Zimmer wirkt freundlich, altmodisch mit Festnetztelefon, Rundfunkgerät mit nostalgischer Musik, ein freundlicher Herr im Empfang – wir befinden uns in einer abgelegenen, ehemaligen Nervenheilanstalt, in welche sechs Erben eines Millionenvermögens aufgrund einer offenbar letztwilligen Verfügung des Erbonkels Konrad bestellt wurden, um vor dem...

Das Ensemble des Theater Rum begeistert mit einer leidenschaftlichen und packenden Inszenierung des Kult-Musicals „RENT“.
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„RENT“ im FoRum
Theaterkritik: "La Bohème auf amerikanisch"

Temperamentvoll, mitreißend, musikalisch und darstellerisch perfekt inszeniert – das Musical RENT des Theater Rum im FoRum. Der Komponist der Oper „La Bohème“, Puccini, sowie die Librettisten Illica und Giacosa sowie der Romanautor Henri Murger hätten wohl kaum erwartet, dass ein junger New Yorker namens Jonathan Larson gut 100 Jahre später aus ihrem Werk die Inspiration für sein Musical RENT schöpfen würde. Das Theater Rum hat erneut den Mut aufgebracht, unter der exzellenten Regie von Ursula...

Gekonnt inszeniertes Bauerntheater, das mit humorvollen Charakteren und einer zeitlosen Botschaft das Publikum begeistert. | Foto: Volksbühne Mils
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Volksbühne Mils mit „Wenn’s oan z’guat geaht“
Rosskur für Streithansln

Lustig, dynamisch, temperamentvoll – sympathisch interpretiertes Bauerntheater der Volksbühne Mils mit „Wenn’s oan z’guat geaht“. Obwohl das Anwesen der reichen Bauernfamilie Kagerer „Himmelhof“ heißt, streiten sich Liesls Eltern, Stefan und Creszenz, regelmäßig den ganzen lieben Tag, sodass der Nachbar Brandtner seine Uhr danach stellen könnte. Einen weiteren Grund für die Streitereien liefert die Uneinigkeit des Ehepaares über die passenden Heiratskandidaten für ihre Tochter. Das geht so...

Das Theater Szenario durchleuchtet gnadenlos alle möglichen Formen partnerschaftlicher Höhenflüge und Höllenritte. Prädikat: berührend, überraschend und böse!  | Foto: Theater Szenario Hall
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„Hase, wir müssen reden"
Theaterkritik: Paarberatung ohne Skript

Witzig, frech, berührend, ehrlich - vollmundiges Improtheater bezüglich Beziehungskisten bei  „Hase, wir müssen reden" des Theater Szenario Hall Auf den Gästesesseln findet man zwei Herzen aus Karton - eines in Rot, eines in Weiß mit eindeutigen Rissen bemalt, man ahnt, wofür! Felix Söllner entwickelte mit Szenario-Mastermind Wolfgang Klingler diese Beratungssituation für Liebes- und Paarbeziehungen, wobei das Publikum die Stichworte für die folgenden Szenarien liefern wird - also Improtheater...

Die Gräber Schaufe und Schippe im Wirtshaus. | Foto: Theaterverein Thaur
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Theaterverein Thaur –„Gspenstermacher“
Theaterkritik – Halloween lässt grüßen!

Engagiert und temperamentvoll: der lustig-makabre Schwank „Gspenstermacher“ des Theatervereins Thaur im „Alten Gericht“. Auch wenn Spielleiter Richard Stöckel (Ass. Christian Aichhorn) das Stück aus der Feder Ralph Wallners milieumäßig nahe den sattsam bekannten Bauernstück’ln mit oft derben Mundartdialogen angesiedelt hat, liefern der makabre Stoff sowie flotte Regieeinfälle neue, ungewohnte Bilder, verstärkt durch eine gekonnte Lichtregie und die Bewegung der Akteure hinein ins Publikum. Die...

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