Fahrschule
"Dramatischer Mangel" an Fahrlehrerinnen und -lehrern
- Rund 2.000 Fahrlehrerinnen und -lehrer gibt es in ganz Österreich. In Tirol kümmern sich 24 Fahrschulen an 32 Standorten um die künftigen Lenkerinnen und Lenker.
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Es herrsche ein "dramatischer Mangel" an Fahrlehrerinnen und -lehrern in den Fahrschulen, so der Tiroler FV-Vorsitzende der Fahrschulen und Allgemeiner Verkehr, Hannes Sappl. Ein Lehrermangel würde wiederum das Problem des Lenkermangels verstärken und damit die Versorgungssicherheit gefährden.
TIROL. Die Mobilität und die Versorgungssicherheit seien gefährdet, schlagen die Fahrschulen in Tirol Alarm. Man könne nicht mehr wie früher einfach in eine Fahrschule gehen und sofort mit der Ausbildung anfangen. Der Fahrlehrermangel verhindere dies.
"Dramatischer Mangel an Fahrlehrer:innen"
„Der dramatische Mangel an Fahrlehrer:innen verlängert die Wartezeiten für Fahrschüler:innen erheblich, was langfristig negative Auswirkungen auf den ÖPNV und die Versorgungssicherheit haben könnte“,
erklärt Hannes Sappl, Tiroler FV-Vorsitzender Fahrschulen und Allgemeiner Verkehr.
- Hannes Sappl, Tiroler FV-Vorsitzender Fahrschulen und Allgemeiner Verkehr
- Foto: © Die Fotografen | WK Tirol
- hochgeladen von Lucia Königer
Zudem würde der Mangel das bereits bestehende Problem des Lenkermangels verschärfen, vor allem bei Bussen und Lkw.
2.000 Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer in Österreich
Rund 2.000 Fahrlehrerinnen und -lehrer gibt es in ganz Österreich. In Tirol kümmern sich 24 Fahrschulen an 32 Standorten um die künftigen Lenkerinnen und Lenker.
Der Beruf der Fahrlehrerin/des Fahrlehrers bietet weit mehr als nur eine sichere Anstellung.
„Er verbindet persönliche Erfüllung mit einem hohen gesellschaftlichen Wert. Die Ausbildung zur Fahrlehrerin oder zum Fahrlehrer, die in der Regel vier bis sechs Monate dauert und an der Fahrschulakademie sowie in der Praxis erfolgt, bietet klare Karriereperspektiven. Bereits während der Ausbildung als Fahrlehrerassistent:in verdienen die Teilnehmer:innen ein volles Gehalt“,
so Sappl weiter.
Außerdem würde der Beruf der Fahrlehrerin und des Fahrlehrers einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit beitragen. Der Beruf bringt Verantwortung mit sich und unterstützt die unterschiedlichsten Menschen in ihrer Mobilität.
Sappl appelliert:
„Wir rufen engagierte Menschen dazu auf, diesen wertvollen Beruf zu ergreifen und sich für die Verkehrssicherheit in Tirol und für den Wirtschaftsstandort zu engagieren.“
Interessierte sollten nicht zögern, denn der nächste Ausbildungskurs beginnt bereits Anfang Oktober. Die Voraussetzungen sind ein einwandfreier Strafregisterauszug und eine mindestens dreijährige Lenkberechtigung.
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