Krisen- und Notfallsituationen
Kommunikation der Einsatzkräfte auch bei Leitungs- und Stromausfall

Auch im Katastrophenfall funktioniert in Tirol die Kommunikation der Einsatzkräfte, betonen LHStv Josef Geisler und Sektionschef Hermann Feiner (re.) vom Innenministerium. Dafür haben Land und Bund mit dem Aufbau einer Zweitanbindung für den behördlichen Digitalfunk wie hier in Stiglreith am Ranggerköpfl gesorgt.
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  • Auch im Katastrophenfall funktioniert in Tirol die Kommunikation der Einsatzkräfte, betonen LHStv Josef Geisler und Sektionschef Hermann Feiner (re.) vom Innenministerium. Dafür haben Land und Bund mit dem Aufbau einer Zweitanbindung für den behördlichen Digitalfunk wie hier in Stiglreith am Ranggerköpfl gesorgt.
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TIROL. Im Tiroler Land sind extreme Wetterbedingungen durch Schnee, Sturm oder Hochwasser immer häufiger der Fall. Die Folgen sind zum Beispiel Muren, die wiederum Telefon- und Datenleitungen beschädigen können. Wenn die Kommunikation zusammenbricht und auch die Funkverbindung nicht mehr funktioniert, ist es wichtig, eine krisen- und katastrophensichere Zweitanbindung zu haben. Deshalb hat man in den vergangenen Jahren das behördliche Digitalfunknetz BOS-Austria aufgebaut, das nun abgeschlossen wurde.

Kommunikation der Einsatzkräfte auch bei Leitungs- und Stromausfall

Die vergangenen Jahre zeigten, wie wichtig eine funktionierende Kommunikation zwischen den Hilfskräften in Krisen- und Notfallsituationen ist. Umso erfreulicher ist nun der Abschluss eines Projekts, an dem man die letzten Jahre gearbeitet hat: das behördliche Digitalfunknetz BOS-Austria. 

„Tirols Digitalfunknetz ist nunmehr in höchstem Maße ausfallssicher. Wir haben das landeseigene Richtfunknetz so ausgebaut, dass wir jederzeit im Dauersiedlungsraum und entlang der Hauptverkehrsrouten auf eine leitungsunabhängige, redundante Zweitanbindung zurückgreifen können“,

so LHStv Josef Geisler.

„Durch diese Zweitanbindung ist sichergestellt, dass die Einsatzkräfte auch im Falle eines Leitungsausfalls mit der Leitstelle Tirol, den Einsatzleitungen sowie untereinander kommunizieren können“,

erläutert auch Herbert Walter, Vorstand der Landesabteilung Zivil- und Katastrophenschutz.

Nun gibt es 88 Basisfunkstation, die entsprechend aufgerüstet sind. Diese krisensichere Zweitanbindung hat das Land Tirol mit 1,4 Millionen Euro gefördert. Der laufende Betrieb wird das Land pro Jahr rund 200.000 Euro kosten. 

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Auch im Katastrophenfall funktioniert in Tirol die Kommunikation der Einsatzkräfte, betonen LHStv Josef Geisler und Sektionschef Hermann Feiner (re.) vom Innenministerium. Dafür haben Land und Bund mit dem Aufbau einer Zweitanbindung für den behördlichen Digitalfunk wie hier in Stiglreith am Ranggerköpfl gesorgt.
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Nicht nur Funkmasten, sondern auch jede Menge Technik braucht es, um einen ausfallssicheren Digitalfunk gewährleisten zu können. Das demonstrieren von links die Funkexperten der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz, Bernhard Goßner und Manuel Niedertscheider, LHStv Josef Geiser und Sektionschef Hermann Feiner vom Innenministerium bei der Station in Stiglreith in Oberperfuss. 
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Über den Abschluss des gemeinsamen Projekts zur unabhängigen Zweitanbindung des behördlichen Digitalfunks in Tirol freuen sich von links Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber, Funktechniker Alois Angerer vom Zivil- und Katastrophenschutz, die Vertreter des Innenministeriums Abteilungsleiter Wolfgang Müller und Sektionschef Hermann Feiner, LHStv Josef Geiser, Abteilungsvorstand Herbert Walter mit dem Funkteam Manuel Niedertscheider und Bernhard Goßner vom Zivil- und Katastrophenschutz des Landes. 
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