Ressenig Fahrzeugbau GmbH
Die Kritikpunkte der geplanten Betriebserweiterung

Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich auf 9,5 Mio. Euro. Es sollen 20 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden
  • Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich auf 9,5 Mio. Euro. Es sollen 20 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden
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  • hochgeladen von Alexandra Wrann

Ressenig Fahrzeugbau will seinen Betriebsstandort erweitern. Anrainer reichten Petition ein. Kritikpunkt unter anderem Emissionen. Stadt findet Plan "ausgereift". 

VILLACH. Die Ressenig Fahrzeugbau GmbH plant eine Betriebserweiterung. In Summe 9,5 Millionen Euro sollen dafür in die Hand genommen werden. Die Stadt Villach zeigt sich erfreut: "Die Investition zeigt die Vitalität des Standortes Villach“, sagt Bürgermeister Günther Albel.
Für den Ausbau sind etwa 10.000 Quadratmeter Grund der Stadt Villach notwendig, Kauf und Umwidmung liegen nun dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vor.
Bürgermeister Albel und Umweltreferent Erwin Baumann befürworten die Maßnahmen. "Der Ausbau ist nötig und vernünftig geplant."

Petition der Anrainer

Dennoch gibt es auch kritische Stimmen. Der Stadt wurde eine Petition vorgelegt, 21 Anrainer haben sich gegen das geplante Projekt ausgesprochen. "Unter anderem war die Befürchtung, dass der Zubau die Aussicht versperren könnte", sagt Albel.
Konkret wären von einigen Grundstückseigentümern Lärm- und Schadstoffbelästigungen sowie eine Wertminderung der Liegenschaft befürchtet worden, erzählt Christian Ressenig.

Plan überarbeitet

Mit dem neuen Plan sei man aber auf diese Punkte eingegangen. Der geplante Zubau wird zum Teil in die Erde versenkt, angeschüttet und begrünt, der Baumbestand bleibt erhalten, die Zufahrt ist so konzipiert, dass sie die Anrainer nicht betrifft. "Der neue Entwurf wurde sehr detailliert auf das sensible Emissionsthema ausgerichtet", sagt Ressenig.

Drei Jahre in Planung

Seit drei Jahren plant Ressenig Fahrzeugbau die Erweiterung. Seitens der Stadt ist man zuversichtlich. "Die Einwände der Bevölkerung wurden ernst genommen und die Pläne adaptiert", sagt Albel und ergänzt: „Bedenken können im Bauverfahren vorgebracht werden." Über den Grundstückskauf wird im Gemeinderat abgestimmt. Werde dem nicht zugestimmt, gebe es, so Ressenig, einen Plan B: "Aus logistischen und unternehmenstechnischen Gründen ist aber die präsentierte Variante die bevorzugte, die Ressenig in erster Linie versucht umzusetzen."

Daten & Fakten

Grundstücksfläche Betriebserweiterung: 9.930m2
Bebaute Fläche: 2.850 m2
Bruttogeschoßfläche: 3.000m2
Geplantes Investitionsvolumen: 9,5 Mio. Euro
Zusätzliche neue Arbeitsplätze: mind. 20 neue Mitarbeiter

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