Angelobung in Voitsberg - Der Minister steckte im Stau

Ernst Meixner, Hermann Schützenhöfer und Ernst Trinkl schritten die Front ab.
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  • Ernst Meixner, Hermann Schützenhöfer und Ernst Trinkl schritten die Front ab.
  • Foto: Lederer
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Der Voitsberger Hauptplatz war "g´steckt" voll, als am Mittwoch Abend 170 Rekruten des Versorgungsregiments aus Gratkorn, vom Fliegerabwehrbataiilon 2 aus Zeltweg und von der Stabskompanie des Militärkommandos Steiermark aus Graz am Voitsberger Hauptplatz feierlich angelobt wurden. Neben LH Hermann Schützenhöfer und dem stv. steirischen Militärkommandanten Oberst Ernst Trinkl waren die LAbg. Erwin Dirnberger, Karl Petinger und Helga Kügerl, BH Hannes Peißl und viele Bürgermeister versammelt. Nur einer fehlte: Bundesminister Hans Peter Doskozil hatte sein Kommen angekündigt, blieb aber im Stau im niederösterreichischen Wöllersdorf stecken.

Große Wertigkeit

Nach der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal und der Bundeshymne am Hauptplatz schritten Schützenhöfer, Trinkl und der Voitsberger Bgm. Ernst Meixner die Front ab, bevor die österreichische Flagge gehisst und Meixner, Trinkl und Schützenhöfer Ansprachen hielten. Meixner bedankte sich beim Bundesheer für den Einsatz bei der Unwetterkatastrophe vor zehn Jahren und für die Übergabe eines Draken für das Einkaufszentrum Blue Sky. Trinkl freute sich, dass das Bundesheer jetzt in eine zukunftsorientierte Richtung gehe und sprach von einer massiven Verantwortung der Rekruten.
Schützenhöfer, der seit 739 Tagen an der Spitze des Landes steht und gleich wie Werner "Blumi" Blumauer 1972 seinen Wehrdienst in Graz absolvierte, sprach davon, dass wir keine Insel der Seligen sind und dass im Oktober 2015 der Staat kurzzeitig seine Souveränität verloren hatte, als 3.500 Flüchtlinge einfach über unsere Grenze marschierten. "Gleichzeitig stiegen in der Bevölkerung die Wertigkeit von Bundesheer und Polizei, weil Sicherheit doch eines der höchsten Güter ist. Österreich, Deutschland und Schweden können nicht alles Leid der Welt schultern." Schützenhöfer dankte den Rekruten für die Bereitschaft zum Präsenzdienst. "Die Zeit beim Heer hat weder mir noch meinem Sohn geschadet. Man muss sich einordnen, doch diese Zeit war auch persönlichkeitsbildend, es ging um Kameradschaft und Gemeinschaftsgefühl. Das Hotel Mama ist sicher angenehm, aber der Präsenzdienst ist eine wichtige Zeit im Leben."

Großer Zapfenstreich

Um 20.42 Uhr wurden die 170 Rekruten angelobt, zwei Voitsberger, ein Krottendorfer und ein St. Martiner hatten dabei wichtige Rollen. Nach einem Fotoshooting mit den Rekruten und den Angehörigen erfolgte von der Steirischen Militärmusik der große Zapfenstreich, bevor die Truppe abrückte.

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Hier geht es zum Video: Einmarsch 170 Rekruten am Voitsberger Hauptplatz

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