Blackout-Vorsorge
Die Gemeinden rüsten sich für den Notfall

Der Bezirksleiter des Zivilschutzverbandes, Anton Schober, lobt die Arbeit der Gemeinden, die sich gut auf einen möglichen Blackout vorbereiten.
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  • Der Bezirksleiter des Zivilschutzverbandes, Anton Schober, lobt die Arbeit der Gemeinden, die sich gut auf einen möglichen Blackout vorbereiten.
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Anton Schober arbeitet eng mit den Gemeinden und der Bevölkerung zur Blackout-Vorsorge zusammen.

BEZIRK VOITSBERG. Stellen Sie sich vor, es ist alles dunkel. Aber nicht nur das Licht geht aus - der Kühlschrank summt nicht mehr, das Radio hört auf zu spielen, die Heizung funktioniert nicht, Aufzüge stecken fest. Und das für Stunden, oft auch für Tage - darunter versteht man einen Blackout. Zuallererst klärt Schober auf, dass ein Blackout kein gewöhnlicher Stromausfall ist: "Ein Blackout ist ein Ungleichgewicht zwischen der Stromerzeugung und dem Stromverbrauch. Es ist zwar ein großflächiger, totaler Stromausfall, aber dabei wird auch die gesamte Infrastruktur lahmgelegt - also der Verkehr, die Kommunikation, die Wasserversorgung usw. Dieser Krisenfall kann mehrere Tage anhalten." Um für diese Situation gewappnet zu sein, bereiten sich die Gemeinden im Bezirk gut vor.

Blackout-Ratgeber

Allen Bürgermeistern der 15 Gemeinden im Bezirk wurde eine Arbeitsmappe übergeben, welche eine praxisbezogene Handlungsanleitung bietet, was die Gemeinde zur Vorbereitung der Bevölkerung auf einen Blackout leisten soll und kann. "Diese Blackout-Arbeitsmappe enthält bis zu 307 Maßnahmenvorschläge in sieben verschiedenen Bereichen, welche die Bürgermeister nach der Reihe abarbeiten können", ergänzt Schober. "Unsere Gemeinden sind bereits sehr gut vorbereitet. Auch die Bevölkerung merkt mittlerweile, wie wichtig es ist, auf einen solchen Blackout vorbereitet zu sein. Denn die Frage ist nicht, ob es passiert, sondern wann es passiert. Bei unseren Info-Veranstaltungen 2019, die u.a. in Köflach, Bärnbach und Ligist stattfanden, hatten wir sehr viele Teilnehmer. Denn wir vom Zivilschutzverband wollen Infos für die Bevölkerung zur Verfügung stellen, um in Notsituationen richtig zu reagieren. Außerdem stellen wir eine Verbindung zwischen dem Land, der Gemeinde und der Bevölkerung her", so Schober. Blackout-Ratgeber gibt es auch für die Bevölkerung, diese sind unter zivilschutz.steiermark.at, in den Gemeinden und bald in den regionalen Arztpraxen erhältlich.

Vorbereitung ist alles

"Es ist enorm wichtig, dass jeder Haushalt einen Vorrat für zwei Wochen zu Hause hat. Dieser kann so geplant werden, als würde man einen zweiwöchigen Campingurlaub machen. Das Wichtigste sind Wasser und Lebensmittel und dass man die Kommunikation von Außen aufrecht erhält. Im Notfall einfach das Autoradio einschalten", sagt Schober.
Die Zivilschutz-Notfallbox des Zivilschutzverbandes (ebenfalls auf der Homepage zu bestellen) beinhaltet zahlreiche Dinge, die während eines Blackouts sehr nützlich sind. Diese erklärt Anton Schober in unserem Video und gibt weitere Tipps:

Überprüfen Sie Ihr Blackout-Wissen

Nehmen Sie beim Quiz teil und überprüfen Sie Ihr Wissen rund um das Thema Blackout. Dort finden Sie auch lehrreiche Informationen über die Vorbereitung auf einen möglichen Blackout. 

Der Bezirksleiter des Zivilschutzverbandes, Anton Schober, lobt die Arbeit der Gemeinden, die sich gut auf einen möglichen Blackout vorbereiten.
Zur Vorsorge: Wasser, Lebensmittel, Lichtquellen und ein Radio


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