HSG Remus Bärnbach/Köflach
Heuer gibt es keinen Abstieg aus der höchsten Liga

Es wird wohl bis zum Herbst dauern, bis wir in Köflach und Bärnbach diese Bilder wieder sehen werden.
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  • Foto: HSG/Suppan
  • hochgeladen von Harald Almer

Die Handball-Meisterschaft ist beendet. HSG-Obmann Gerhard Langmann hat endlich Klarheit.

BÄRNBACH/KÖFLACH. Bis zum Ausbruch der Corona-Krise schien die HSG Remus Bärnbach/Köflach auf die Relegation für den Klassenerhalt in der höchsten Liga zu zu steuern, doch jetzt ist alles anders. Keine Spiele, kein Training in den Sporthallen mehr und auch keine Meisterschaftsentscheidung. "Am Mittwoch Nachmittag kam endlich die Entscheidung, dass die spusu Liga nicht mehr fertiggespielt wird, daher gibt es keinen Absteiger", sagt HSG-Obmann Gerhard Langmann. Im Herbst wird die Liga daher mit der gleichen Besetzung als Zehnerliga von vorne über die Bühne gehen. 

Training im Home-Office

Bis dahin versuchen die Handballer, sich äußerst kreativ fitzuhalten. Konditionstrainer Armin Hrassnig erstellte für jeden Spieler Heimtrainingspläne und steht via Skype und Whatsapp mit allen in Verbindung. "Wir trainieren im Home-Office", beschreibt Langmann die Situation. "Die meisten Legionäre sind daheim bei ihrem Familien und mussten teilweise eine 14-tägige Quarantäne über sich ergehen lassen. Auch Trainer Vladimir Vujovic hat das Ganze schon hinter sich. Das einzig Positive ist, dass vom gesamten Kader bisher noch keiner krank wurde", so Langmann.

Bellinas verlängerten

Ein positives Zukunftsignal ist die Verlängerung von Christian und Alexander Bellina für die kommende Saison, die aber noch sehr viele Fragezeichen offen lässt. "Wir haben jetzt alle Hände voll zu tun, die derzeit laufende Saison aus zu finanzieren, weil wir keine Einnahmen mehr haben. Daher werden auch wir auf Kurzarbeit umstellen, zum Glück wurde in Österreich auch für Sportvereine diese Möglichkeit geschaffen. Wir stehen auch laufend in Kontakt mit unseren Sponsoren, aber gerade für unsere kleinen und mittleren Gönner ist die Lage unglaublich schwierig, denn da geht es teilweise um Existenzen." Trotzdem muss Langmann auch schon für die kommende Saison planen. "Wir bauen auf die große weststeirische Handball-Familie und auf unseren guten Zusammenhalt, um auch in der kommenden Saison Spitzenhandball bei uns bieten zu können. Aber das Wichtigste ist jetzt, dass alle diese Situation gesundheitlich gut überstehen."
Ein großer Dank von Langmann geht auch an die Nachwuchsabteilung, denn diese hält die Kinder und Jugendlichen mit kreativen Übungen und "Home-Office-Videos" bei Laune.

Es wird wohl bis zum Herbst dauern, bis wir in Köflach und Bärnbach diese Bilder wieder sehen werden.
Daumen hoch von Didi Peißl, Helmut Linhart, Otto Kresch, Gerhard Langmann und Jochen Bocksruker

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