Unterflurtrasse Voitsberg - 40 Unternehmer bei der Info-Versammlung

Es wurde heftig diskutiert, vor allem über die Bauzeit von zweieinhalb Jahren.
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Jakob Kogler-Sobl, Projektleiter der Tunnelsanierung, hatte mit seinem Team die Unterlagen gut aufbereitet. Klar und strukturiert wurde dargelegt, warum aus zwölf verschiedenen Verkehrsvarianten die vorliegende mit der halbseitigen Tunnelsperre - bis auf die Sommerferien - ausgewählt wurde. In Spitzenzeiten wälzen sich pro Stunde knapp 1.400 Pkw und 100 Lkw durch die Unterflurtrasse, dazu kommen noch an die 1.000 Pkw, die über den Hauptplatz fahren. Eine Vollsperre hätte den Verkehrskollaps zur Folge, daher diese Lösung mit der zweieinhalbjährigen Bauzeit.

Sanierung notwendig

Außerdem wird bei den Abbrucharbeiten im Bereich von 75 bis 110 Dezibel gearbeitet - ein Düsenjet hat 120 Dezibel. Also laut Projektleiter unmöglich, dies in der Nacht und an Wochenende durchzuführen. "Wenn der Tunnel jetzt nicht saniert wird, hätte mittelfristig eine Totalsperre gedroht, denn  es gibt bereits Wassereintritte in den Wannen und im Tunnelbereich, der Fahrbahnzustand ist äußerst schlecht und es gibt massive Schäden an Betonteilen durch Korrosion. Auch die technische Ausstattung ist veraltet", meinte Bgm. Ernst Meixner.

Druck auf das Land

Neben Meixner, WKO-Obmann Peter Sükar und Regionalstellenleiter Gerhard Streit nahmen 40 Unternehmer an der Veranstaltung teil. Vor allem Riki Vogl vom Hagebaumarkt Vogl machte Druck in Richtung Projektbetreiber. "Es muss einfach schneller gehen, mehr als eineinhalb Jahre dürfen die Arbeiten nicht dauern, das halten unser Bezirk, aber auch wir Unternehmer nicht aus." Bgm. Ernst Meixner formulierte es so: "Unsere Wünsche sind eine schnelle effiziente Abwicklung, ein funktionierendes Verkehrskonzept und ein Lärmschutz für die Anrainer in der Hans-Kloepfer-Allee. Aber ich möchte nochmals betonen, die Tunnelsanierung ist ein Projekt des Landes, nicht der Stadtgemeinde Voitsberg."

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