25.05.2016, 14:46 Uhr

BürgerInnen gestalten ihre Gemeinde mit den Verantwortlichen

Bgm. Helmut Linhart, Lisa Münzer, Berhard Jammernegg, Sandra Höbel und Johann Bernsteiner.

Im Köflacher Rathaus referierte Sandra Höbel von der Landentwicklung Steiermark über aktive Mitgestaltung im Strukturwandel des Bezirks. Obfrau des Vereins "Zukunft (er-)leben organisierte die Veranstaltung.

Der Bezirk Voitsberg steckt mitten im Strukturwandel, muss sich vielen Herausforderungen stellen und neu Positionieren. "Eine positive Regionalentwicklung kann nur über einen gemeinsamen Weg erreicht werden", meint die Köflacher Gemeinderätin Lisa Münzer und Obfrau des Vereins "Zukunft (er-)leben.
Um dieses Ziel zu erreichen, möchte sie Menschen dazu motivieren ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten und sich in Entwicklungsprozesse einzubringen. Für professionelle Unterstützung wurde Sandra Höbel, Geschäftsführerin des Büros für Landentwicklung Steiermark ins Boot geholt.
Diese Organisation kann auf eine 18-jährige Erfahrung verweisen und die agierenden Mitarbeiter sind absolute Experten auf dem Gebiet der Bürgerbeteiligung und agiert überparteilich.
In ihrem Vortrag betonte Sandra Höbel dass es in erster Linie um Beteiligung , an der die BürgerInnen und die Gemeinden in ihren vielfältigen Interessen eine gemeinsame Lösung finden.
Menschen entwickeln ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl zu ihrer Gemeinde wenn sie in den Entwicklungsprozessen eingebunden sind. Das erspart Zeit und Geld, es entsteht eine neue Kultur der Verantwortung.
Der Verein "Landentwicklung Steiermark" konnte in den letzten Jahren erfolgreich bei einigen Projekten mitwirken. Dabei geht es um Nutzung leerstehender Gebäude, Belebung des Ortskerns oder den öffentlichen Verkehr. Ein großes Anliegen sind auch die Interessen von Kinder und Jugendlichen, sie können an vielen Projekten mitwirken und entwickeln dabei ihr persönliches Demokratieverständnis.
Das "Zeit-Hilfs-Netz" ist ein Modell zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität und wurde bereits in Bärnbach umgesetzt. Ein neues Tool ist die "Beteiligung online", damit sich auch BürgerInnen einbringen können, die sonst aus Zeitgründen keine Gelegenheit hätten.
Da es bei zahlreichen Projekten nicht ohne finanzielle Mittel geht, gibt es fachkundige Hilfe bei der Suche nach den passenden Fördertöpfen.
Nähere Informationen gibt es bei Lisa Münzer oder bei Sandra Höbel, im Grazer Büro in der Hans-Sachs-Gasse 5/3, Tel.: 0316/82 48 46-15.
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