09.09.2014, 17:35 Uhr

Wettkampf der Kürbisse

Der Mooskirchner Bgm. Engelbert Huber war der Juror im lustigen Kürbiswettstreit zweier Ortsteile. (Foto: KK)
Für spontane und originelle Ideen sind die Bewohner in den Mooskirchner Ortsteilen Gießenberg und Weinberg immer zu haben. So waren es Ferdinand Zweiger (Gießenberg) und Franz Zöhrer (Weinberg), die meinten, feststellen zu wollen, aus welchem dieser Ortsteile der schwerere Kürbis kommt bzw. wächst. Sofort wurden klare, unmissverständliche Regeln kreiert, die schriftlich festgehalten und für jedermann einsehbaren waren. Der Zeitraum der Beobachtung wurde vom 20. April bis 6. September festgelegt, auch eine genaue Anbaufläche innerhalb der beiden Ortsgebiete wurde bestimmt.
Am 6. September war die offizielle Verwiegung um 16 Uhr vereinbart. Das schlechte Wetter machte ein Zusammentreffen im Hof von Familie Fladl unmöglich, so war das Entgegenkommen der Familie Zweiger gefragt. Denn dort sind ausreichend Flächen vorhanden, den offiziellen wie anschließend auch den gemütlichen Teil abzuhalten. Bgm. Engelbert Huber war als Juror eingeladen und mit Johann Klement-Schmölzer gab es auch einen Wiegemeister. Als Schriftführer war Wolfgang Fladl nominiert worden,d ie Organisation hatte Franz Zöhrer inne. Auf einem mit Sonnenblumen geschmückten Anhänger waren alle Krübisse gelagert. Insgesamt 19 Kürbisse - fünf aus Gießenberg und 14 aus Weinberg - wurden mit einer geeichten Waage gewogen. Sieger dieses Wettstreits war Gießenberg, denn der schwerste Kürbis wog 49 Kilo! Der schwerste "Weinberger" brachte immerhin 39 Kilo auf die Waage.
Vor dem Wettbewerb wurde vereinbart, dass der Verlierer den Siegern ein Fass Zweiger-Bier zur Verfügung stellt. Dieses Fass findet in einem aus Holz geschnützten Kürbis Platz. Das Bier wurde im Rahmen des gemütlichen Teils von Bgm. Huber, Franz Zöhrer und Wolfgang Fladl angezapft. Es ist fast schon selbstverständlich, dass das Beisammensein bei bester Stimmung und allen kulinarischen Besonderheiten von "Gutes vom Bauernhof" - Familie Zach einige Stunden in Anspruch nahm.
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