Wohnhausbrand in Labuch-Hinterberg

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Am 03.06.2015 wurden die Feuerwehren Labuch und Gleisdorf in den frühen Nachmittagsstunden zu einem Wohnhausbrand in Labuch-Hinterberg alarmiert. Eine Nachbarfamilie hatte an einem Wohnhaus einen Brandgeruch vernommen und Rauchwolken auf dem Dach entdeckt und den Notruf abgesetzt. Unverzüglich wurden die Feuerwehren Labuch und Gleisdorf alarmiert. Da die Eigentümer bei Brandausbruch nicht zuhause waren, wurden diese von den Nachbarn informiert und konnten noch wichtige Dokumente in Sicherheit bringen. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand der Dachstuhl bereits in Flammen. Umgehend wurde mit den Löscharbeiten begonnen und eine Wasserversorgung hergestellt. Eine rund 1000 Meter lange Versorgungsleitung musste gelegt werden. Aufgrund des Brandausmaßes wurden die Feuerwehren Nitscha und Ludersdorf sowie die Feuerwehr Laßnitzhöhe mit der Drehleiter und die Feuerwehr Weiz mit dem Atemschutzfahrzeug nachalarmiert. Insgesamt mussten 15 Atemschutzgeräteträger zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Die Löscharbeiten wurden durch die starke Hitzeentwicklung und einer Außentemperatur von knapp 30°C zusätzlich erschwert. Um ca. 18:30 Uhr konnte vom Einsatzleiter OBI Puchas „Brand Aus“ gemeldet werden. Nach Abrücken der alarmierten Einsatzkräfte wurde von der Feuerwehr Labuch bis auf den darauffolgenden Tag die Brandwache abgehalten. Die Brandursache wurde am Freitag, dem 05.06.2015 von den Brandermittlern festgestellt. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Bereits am Freitag gegen 18:00 Uhr rückte die Feuerwehr Labuch mit Unterstützung des SRF der Feuerwehr Gleisdorf aus, um Sicherungsarbeiten am Dach des Wohnhauses durch zuführen. Besonders beeindruckend ist der Zusammenhalt und die Nachbarschaftshilfe der „Hinterberger“ welche Tag und Nacht für die Familie zur Stelle sind und die Feuerwehren tatkräftig unterstützten.

Eingesetzte Kräfte: FF Labuch, Gleisdorf, Nitscha, Ludersdorf, Laßnitzhöhe und Weiz mit 15 Fahrzeugen und 65 Mann, POLIZEI, Rotes Kreuz, Elektroversorgungsunternehmen, Kriseninterventionsteam,

Bericht: Einsatzleiter OBI Puchas Christoph
Fotocredit: Friedl/FF Labuch, Dreisiebner/FF Gleisdorf

Wo: Labuch, 8200 Gleisdorf auf Karte anzeigen

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