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Magic Voices - chorforum.gleisdorf meets Simone Kopmajer
- Foto: Hermine Arnold
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Nach 10 Jahren stand am 8. März 2025 Franz Jochum mit seinem chorforum.gleisdorf wieder gemeinsam mit der international gefeierten Jazz-Sängerin Simone Kopmajer auf der forumKloster-Bühne. Das Konzert, das schon lange vor der Veranstaltung ausverkauft war, hat das Publikum verzaubert - Standing Ovations inklusive. Hoffentlich müssen wir nicht wieder 10 Jahre auf ein nächsten musikalischen Zusammentreffen dieser großartigen Musiker warten ...
GLEISDORF. Simone Kopmajer ist Österreichs bekanntester Jazz-Export. Sie begeistert ihr Publikum weltweit mit ihrem feinen Timbre und coolem Swing in der Stimme. Sie vereint sanft-jazzige Eigenkompositionen, verführerischen Swing-Melodien und interpretiert Jazz-Standards in neuer einzigartiger Form. Sie hat nicht nur Kultstatus in Japan, Thailand, Malaysia und Singapur ....
Das chorforum.gleisdorf begeistert mit seiner Hingabe, seinem niveauvollem Gesang und auch seiner Wandlungsfähigkeit zwischen verschiedenen Genres. Er ist ein moderner Chor mit einer großen Vision und einer vielversprechenden Zukunft.
Das erfolgreiche Bindeglied zwischen der Solistin Simone, ihrer erstklassigen Combo bestehend aus Piano (Paul Urbanek), Bass (Karl Sayer) und Drums (Reinhardt Winkler) und dem chorforum.gleisdorf bildet unbestritten Franz Jochum. Sein Geheimrezept als Chor- und Orchesterdirigent ist die Leidenschaft, mit der er die Energie der Begeisterung überträgt und sie von einem Funken in ein Riesenfeuerwerk verwandelt. Diese Energie durchströmt auch unmittelbar das Publikum.
Ein Abend voller Magie
Die musikalische Reise des Abends führt durch schwelgische Balladen, mitreißende Swing-Melodien und moderne Jazz-Interpretationen. Im Zusammenspiel von Simones warmer, ausdrucksstarker Stimme mit den kraftvollen Chorklängen des chorforum.gleisdorf gab es viele Gänsehautmomente.
Neben Klassikern wie „Close to you“ „Cheek to cheek“, gab es mit „Wenn der Reg‘n foit“ – eine emotionale Hommage an die österreichische Musik von Ina Regen. Besonders berührend waren auch Eigenkompositionen von Simone Kopmajer, wie etwa „Black Tattoo“ oder „Closer to your dream“.
Das Publikum ließ sich von der Atmosphäre und der Musik verzaubern und verbrachte einen stimmungsvollen Abend voller musikalischer Höhepunkte in der wunderbaren Welt der „Magic Voices“.
Konzertaviso chorforum.gleisdorf
Konzert Zeitscheiben mit zeitgenössischer Musik.
Die Poesie dazu stammt aus der Feder von Hermine Arnold, die von den steirischen Tonkünstlern mit internationalem Renommee: Franz Zebinger, Herbert Bolterauer, Viktor Fortin und Ronja Künstler vertont wurde.
So, 15.6.2025 19:30h Stadtpfarrkirche Gleisdorf
So, 29.6.2025 20:00h Mariahilferkirche Graz
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Simone Kopfmajer
Simone Kopmajer, bekannt für ihre außergewöhnliche Stimme und charismatische Bühnenpräsenz, begeistert weltweit ihr Publikum.
Die in Bad Waltersdorf lebende Simone Kopmajer ist eine Durch-und-Durch-Musikerin, die bereits mit 8 Jahren Klavier lernte und mit 12 Jahren zum Saxophon wechselte. Sie trat schon als Jugendliche mit ihrem Vater in dessen Jazz-Band auf. Sheila Jordan hat Simone Kopfmajer dazu motiviert, statt Klavier-Lehrerin doch eine Jazz-Sängerin zu werden. Wie gut, dass sie im Alter von 17 Jahren die Entscheidung fällte, sich dem Gesang zu widmen. Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Mark Murphy und machte sich rasch einen Namen als Jazzsängerin. Mit einem New-York-Stipendium (Hans Koller Preis) nahm sie ihre erste Platte mit 21 Jahren in den USA auf. Das war der Beginn der Erfolgsgeschichte von Simone Kopmajer. Es folgten Tourneen durch Nordamerika, Südostasien, Australien und Europa und eine Vielzahl von aufgenommenen Tonträgern.
chorforum.gleisdorf
Die Ursprünge des chorforum.gleisdorf reichen in das Jahr 1863 zurück, in dem der Gleisdorfer Männergesangverein – mit Chor und Streichorchester – gegründet wurde. Ab 1946 nannte sich der Chor zuerst Männergesangverein und Damenchor des Männergesangvereines, dann Gesang- und Musikverein Gleisdorf und bald darauf Gesangverein Gleisdorf. Diesem war wieder ein Orchester angeschlossen. Der Gesangsverein wurde 1978 in Johann-Josef-Fux-Chor Gleisdorf umbenannt. 1996 übernahm der engagierte Mag. Franz Jochum die Chorleitung und erweiterte kontinuierlich das Repertoire des Chores. Im Jahr 2003 wurde als Zeichen der Neuorientierung der Name des Chores in chorforum.gleisdorf geändert.
Heute ist das chorforum.gleisdorf ein renommierter Chor, dessen hohe musikalische Ansprüche und Qualität der Darbietung das Publikum begeistert. Das chorforum.gleisdorf überrascht durch sein breitgefächertes, niveauvolle Repertoire quer durch alle Epochen und Stilrichtungen. Ganz besonders zu spüren ist die wunderbare Energie zwischen Chorleiter und Chormitgliedern, wenn sie sich mit Solisten und Instrumentalisten oder Orchestern zu einem erfüllenden Klangvolumen vereinen.
Franz Jochum
Franz Jochum ist Dirigent und Chorleiter, der an der Kunstuniversität Graz Violine, Chor- und Orchesterdirigieren sowie Toningenieur studierte. Er unterrichtet als Dozent das zentrale künstlerische Fach „Chor- und Orchesterdirigieren“ am Institut für Kirchenmusik und Orgel sowie „Oratorium“ am Gesangsinstitut. Er ist künstlerischer Leiter des Chores der Kunstuniversität Graz sowie des Chores der Kirchenmusik und zeichnet für das neu eingerichtete Studium „Chordirigier-Pädagogik“ verantwortlich.
An der Musikschule Gleisdorf begann Franz Jochum seine Unterrichtstätigkeit in den Fächern Chor, Stimmbildung und Gesang. Er war hierbei maßgeblich an der Entwicklung des Gesangszweiges und des sehr erfolgreichen „Chormodell Gleisdorf“ beteiligt. Mit dem chorforum.gleisdorf leitet er einen motivierten, leistungsfähigen Chor, der sich auch als regionaler Veranstalter von Konzert- und Kulturprojekten engagiert.
Neben der Pflege des „klassischen“ Konzertrepertoires widmet sich der vielseitige Künstler mit besonderem Interesse zeitgenössischer Vokalmusik, chorischen Improvisationsformen, innovativer Konzertgestaltung und interdisziplinären Kunstprojekten.
Hermine Arnold
Freie Redakteurin
https://www.nedi.at
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