Neues Projekt
Weiz will Stadt der Generationen werden

Das Projektteam "Stadt der Generationen" mit Anton Leischitz-Di Bernado, Iris Thosold, Traude Vidrich, Bgm. Erwin Eggenreich, Michaela Bauer, Johann König und Franz Rosenberger.
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  • Das Projektteam "Stadt der Generationen" mit Anton Leischitz-Di Bernado, Iris Thosold, Traude Vidrich, Bgm. Erwin Eggenreich, Michaela Bauer, Johann König und Franz Rosenberger.
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Nadine Ploder

Die Lebenssituation der älteren Menschen verbessern, das will die Stadt Weiz mit dem Beteiligungsprojekt "Stadt der Generationen" erreichen.

WEIZ. "Das ist meine Stadt, hier kann ich gut und sicher älter werden", dass dieser Satz Wirklichkeit wird, das wünscht sich Bügermeister Erwin Eggenreich. Mit dem neuen Projekt "Stadt der Generationen" soll das Realität werden. Denn nachdem kürzlich das erfolgreiche LA21-Projekt für die jüngeren Weizer abgeschlossen wurde, geht es nun um die Anliegen der älteren Generation.
Genau 21,2 Prozent der Weizer Bevölkerung, also 2.480 Menschen der rund 11.700 Einwohner, sind älter als 65 Jahre. Tendenz steigend, denn im Jahr 2050 wird der Anteil auf 30,9 Prozent prognostiziert. Die Stadt Weiz will mit dem Projekt "Stadt der Generationen" einen richtungsweisenden Schritt in die Zukunft machen.

Start des Projektes

Der Start des Projektes "Stadt der Generationen" sind drei Generationen-Cafés, zu denen alle Weizer über 62 eingeladen wurden. Hier wird in gemütlicher Atmosphäre die Lebenssituation, Probleme, Ängste und Wünsche der älteren Generation ermittelt. Was soll zum Thema Mobilität, Lebensqualität und Sicherheit geschaffen werden, wie sehen die Freizeitangebote oder Treffpunkte der Generation 60 plus aus? In diesen Cafés werden die wichtigsten Themen erhoben und dann zu Maßnahmen und Projektvorschlägen zusammengefasst.
Der nächste Schritt wird die schriftliche Befragung der Weizer Bevölkerung Anfang des nächsten Jahres sein. Diese Ergebnisse werden dann ausgewertet und zu konkreten Projekten weiterentwickelt werden.

Die Initiatoren 

Über die gesamte Laufzeit des Projektes wird der Entwicklungsprozess von Spezialisten begleitet. Anton Leischitz-Di Bernardo, Geschäftsführer der Firma GMK (die sich auf Beteiligungsprozesse spezialisiert hat) betont, dass die Zielgruppe 60 plus differenziert zu betrachten ist. Denn nicht jeder Pensionist hat dieselben Interessen, manche Menschen sind mit 80 Jahren fit und sehr aktiv in Vereinen und im öffentlichen Leben integriert und andere brauchen da schon Hilfe. "Wir wollen die älteren Menschen zur Sprache kommen lassen", so Vizebürgermeisterin Iris Thosold, Referentin für Bürgeranliegen.
Die Themen aus der ersten Projektphase werden in einem "Forum der Generationen" diskutiert und weiterentwickelt, das aus  Vertretern des Sozialbeirates, großer Vereine, Bevölkerung, jungen Stadt, Stadtpolitik sowie Experten besteht. Dieses Forum wird sich intensiv mit den Inhalten auseinandersetzen und konkrete Projekte entwickeln. Sozialreferentin Michaela Bauer ist froh, "dass das Projekt über ein Forum läuft, in dem alle Generationen mit einbezogen werden."
Traude Vidrich vom Weizer Seniorenbeirat sieht viele Möglichkeiten des "Projektes der Generationen", wie die langfristige Weiterführung der Generationen-Cafe´s oder eine Jobbörse für Ältere, um sich die Pension aufbessern zu können.
Für Projektleiter Johann König stehen Würde, Lebensfreude und Spaß am Älterwerden im Mittelpunkt. Themen wie Vereinsamung, Rückzug im Alter und Altersarmut soll entgegengewirkt werden. Ein Teilprojekt, dass sich um diese Inhalte kümmert ist das "Generationennetzwerk Kinderbetreuung", das Menschen ab 55 Jahren eine kostenlose Ausbildung bietet, um flexibel für Kinderbetreuung zur Verfügung zu stehen.

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