Gläubiger stimmen Sanierungsplan zu
Weizer Möbelfirma ADA wird fortgeführt
- Die Gläubiger der ADA Möbelwerke Holding AG haben dem Sanierungsplan zugestimmt. Damit ist die Fortführung des Unternehmens vorerst gesichert.
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Die Gläubiger der ADA Möbelwerke Holding AG haben dem Sanierungsplan zugestimmt. Damit ist die Fortführung des Unternehmens vorerst gesichert. Über den Sanierungsplan der Tochtergesellschaft ADA Möbelfabrik GmbH wird Ende August entschieden.
ANGER. Für die ADA Möbelwerke Holding AG gibt es im laufenden Sanierungsverfahren einen Schritt in Richtung Fortbestand: Wie der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) am Dienstag mitteilt, haben die Gläubiger dem Sanierungsplan des Unternehmens mehrheitlich zugestimmt. Die Fortführung der Gesellschaft ist somit vorerst gesichert.
Die Möbelfirma befindet sich seit Ende März in einem Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung. Als Ursachen für die Anmeldung der Insolvenz wurden die schwierige wirtschaftliche Lage in der Möbelbranche, ein Rückgang im Wohnbau, eine schwächere Nachfrage sowie gestiegene Kosten genannt. Im aktuellen Verfahren wurden 210 Forderungen mit einem Gesamtvolumen von rund 19,7 Millionen Euro angemeldet. Die Gläubiger erhalten laut angenommenem Sanierungsplan eine Quote von 20 Prozent. Davon werden zehn Prozent als Barquote binnen 14 Tagen nach rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplans ausbezahlt. Weitere fünf Prozent sollen innerhalb von zwölf Monaten und die restlichen fünf Prozent innerhalb von 24 Monaten geleistet werden.
- Als Ursachen für die Anmeldung der Insolvenz wurden die schwierige wirtschaftliche Lage in der Möbelbranche, ein Rückgang im Wohnbau, eine schwächere Nachfrage sowie gestiegene Kosten genannt.
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Betrieb wurde neu ausgerichtet
Laut KSV1870 begann das Unternehmen unmittelbar nach der Insolvenzeröffnung damit, den operativen Betrieb gemeinsam mit der Insolvenzverwalterin neu auszurichten. Die ADA Möbelwerke Holding AG fungiert als Konzernholding und Dienstleistungsgesellschaft für die produzierenden Tochterunternehmen. Es sei gelungen, die Tochtergesellschaften in Ungarn und Rumänien zu stabilisieren. Auch die in den ungarischen Gesellschaften eingeleiteten Restrukturierungsverfahren seien inzwischen positiv abgeschlossen worden. Die Finanzierung des Sanierungsplans soll durch den laufenden Geschäftsbetrieb sowie mit Unterstützung eines strategischen Partners erfolgen.
Noch offen ist die Zukunft der ebenfalls insolventen Tochtergesellschaft ADA Möbelfabrik GmbH in Anger. Über deren Sanierungsplan soll am 27. August abgestimmt werden.
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