02.03.2017, 11:07 Uhr

Ein Award für Hausmasters

Bei der Konferenz in Wien: Karin Reder (Öffentlichkeitsarbeit Chance B), Eva Skergeth-Lopič (Geschäftsführung Chance B) und Peter Herbitschek von den Hausmasters. (Foto: Chance B)

In der UNO-City Wien wurde die Gleisdorfer Firma Hausmasters geehrt.

Bei der internationalen Zero-Project Konferenz in Wien trafen sich über 500 Menschen aus 70 Nationen zum Thema: "Berufliche Ausbildung und Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigung". Es wurden weltweit Projekte eingereicht und die besten prämiert und vorgestellt. So auch die Firma Hausmasters der Chance B in Gleisdorf. „Unabhängig von gegebenen Rahmenbedingungen sind es immer engagierte Menschen, die innovative Projekte für Menschen mit Beeinträchtigung umsetzen. Auch wir zählen uns dazu!“, sagte die Geschäftsführerin der Chance B Eva Skergeth-Lopič. Die Firma Hausmasters wurde für ihre Innovation, Wirksamkeit und Erweiterbarkeit mit dem Zero-Award ausgezeichnet. Mehr als 1.000 Experten mit und ohne Behinderung waren in dieses Projekt involviert. "Die Auszeichnung durch Zero-Project bestätigt uns, dass wir mit unserem Modell auf dem richtigen Weg sind“, so Peter Herbitschek, Leiter von Hausmasters.

Eine berufliche Zukunft

Hausmasters gibt es seit 1999 und bietet Menschen mit Beeinträchtigung dauerhafte Arbeitsplätze. Derzeit sind 50 Personen mit Beeinträchtigung bei der Firma beschäftigt. Jede Person übernimmt genau die Arbeitsaufgabe, die am besten zu ihren Fähigkeiten passt. Durch Kooperation mit der regionalen Wirtschaft gelingt es die Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu sichern.

Barrieren durchbrechen

Martin Essl gründete 2007 „Zero Project“ mit dem Ziel alle Barrieren abzuschaffen und das tägliche Leben von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Jährlich gibt es eine Konferenz an denen weltweit Menschen mit Behinderung, Vertreter von Organisationen und der Wirtschaft teilnehmen. Innovative Projekte und Ideen werden dabei prämiert und vorgestellt.
Im Juni 2017 soll es auch eine Landeskonferenz in Graz geben. Thema soll der Dialog zwischen Unternehmen und Menschen mit Behinderung sein.
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